Manfred Fink (Hrsg.): Das Archiv der Republik und seine Bestände. Teil 1 : Das Schriftgut der 1. Republik und aus der Zeit von 1938 bis 1945 (1996)
Gruppe 01: Michaela Follner: Auswärtige Angelegenheiten - Österreichische Vertretungsbehörden im Ausland
Archiv der Republik Bektandsgruppe 01 01R407/1 Österr. Vertretungsbehörden im Ausland Gesandtschaft Bern 1918 - 1938 21 Kartons, 0,5 lfm Bücher Provenienz(en): Staatsamt des Äußern 1918 - 1919 Staatsamt für Äußeres 1919 - 1920 Bundesministerium für Äußeres 1920 - 1923 Bundeskanzleramt/Auswärtige Angelegenheiten 1923 - 1938 Bestandsschwerpunkt(e): Anerkennungsfrage - Anschluß - Ausfuhren - außenpolitische Korrespondenz - Bolschewismus - Einfuhren - Ernährung - Finanzen - Friedensdelegation St. Germain- Gesundheitswesen - Grenzen - Handel - Hilfsvereine - Internierte - Kommunismus- Konfidenten - Kriegsgefangene - Kultur - Kultus - Kunst - Landwirtschaft - Literatur- Militaria - Monarchisten - Nationalsozialismus - Personalia - Presse - Sozialismus - Statistik - Südtirol - Vaterländische Front - Verträge - Völkerbund - Wirtschaft Rechtsgrundlagen: Die diplomatischen Beziehungen mit der Schweiz gehen bis zum Jahr 1687 zurück. Am 12. November 1918 bestand in der Schweiz eine Gesandtschaft. Diese wurde von Léon de Vaux ab 27. November 1918 weitergeführt. Am 29. September 1919 teilte der Bevollmächtigte Vertreter des deutschösterreichischen Staates in der Schweiz, Emst Janotta, mit, daß "dieösterreichisch-ungarischen Vertretungsbehörden bisauf weiteres aufrecht erhalten bleiben" (AdR, BMfA/NAR, F6 Bern 21, Staatsamt für Äußeres, ZI. 10.635-6/1919). Bestandsbeschreibung: Die Akten der ehemaligen Gesandtschaft in Bern gliedern sich in den großen Teil der politischen Berichte, Weisungen und Reservatakten und den kleineren Teil der administrativen Akten. Die politischen Akten und die Reservatakten sind nach Betreffen und chronologisch abgelegt, während die administrativen Akten nach Signaturen hinterlegt sind. Innerhalb einer bestimmten Signatur liegen alle Akten der betreffenden Jahre. Der Zugang erfolgt über einen Archivbehelf. Die Akten sind gemäß den geltenden Bestimmungen des Österreichischen Staatsarchivs für die Forschung frei zugänglich. Bestandsgeschichte: Die Materialien der Gesandtschaft Bern wurden 1939 an das Haus-, Hof- und 37