Manfred Fink (Hrsg.): Das Archiv der Republik und seine Bestände. Teil 1 : Das Schriftgut der 1. Republik und aus der Zeit von 1938 bis 1945 (1996)

Gruppe 06: Finanzen (Hubert Steiner) - Bundesministerium für Landesverteidigung

Archiv der Republik Bestandsgruppe 07- Artilleriemunitionssektion- Kleingewehrmunitionssektion- Pulver- und Sprengstoffsektion- Schießversuchsabteilung- Prüfungsabteilung- Rechnungsstelle Die Schießversuchsabteilung wurde mit 1. Juli 1927 aus der Staatsfabrik ausgegliedert und als selbständige Anstalt direkt dem Bundesministerium für Heereswesen unter­stellt (AdR, BMfLV/AR, Bundesministerium für Heereswesen, ZI. 11.51 l-Präs/1927 vom 27. März 1927). Mit 1. Juli 1932 traten bei der Staatsfabrik folgende organisatorische Änderungen in Kraft (AdR, BMfLV/AR, Bundesministerium für Heereswesen, ZI. 9.528/1932): Die Geschütz- und Gewehrsektion wurde in "Waffensektion" und die Kleingewehrmuni­tionssektion in "Infanteriemunitionssektion" umbenannt. Die Prüfungsabteilung wur­de als "Übemahmsabteilung" der Waffensektion unterstellt und die Leitung der Staatsfabrik mit der Leitung der Waffensektion zusammengelegt. Die Staatsfabrik gliederte sich demnach ab 1. Juli 1932 in:- Waffensektion mit der Übemahmsleitung und der Rechnungsstelle- Artilleriemunitionssektion- Infanteriemunitionssektion- Pulver- und Sprengmittelsektion Ab dem Jahr 1935 (AdR, BMfLV/AR, ZI. 14.199-Präs/1935 vom 13. Dezember 1935- Unterkunftsübersicht, Beilage 2, Pkt. D: Anstalten der bewaffneten Macht und der Heeresverwaltung) war die Staatsfabrik wie folgt gegliedert:- Leitung (Wien - Arsenal)- Übemahmsabteilung (Wien - Arsenal)- Geschützabteilung (Wien - Arsenal)- Gewehrabteilung (Wien 11, Heidestraße 8)- Artilleriemunitionssektion (Enzesfeld)- Kleingewehrmunitionssektion (Hirtenberg)- Pulver- und Sprengstoffsektion (Blumau) Am 18. Oktober 1938 wurde die Staatsfabrik in Ostmarkwerke GmbH umgewandelt (AdR, BMfLV/AR, Archivstab, ZI. 102.641/Ia Ger.u.Mun./d.Ö./1938). Bestandsbeschreibung: Bei diesem Bestand, welcher Akten über die Erzeugung und Reparatur von Artil­lerie-, Infanterie-, Reit- und Fahrgerät sowie Erzeugung von Munition, Spreng- und Zündmittel enthält, sind durch die Verlagerungen während des 2. Weltkrieges große Verluste eingetreten. Daauch viele Geschäftsbücher fehlen, istder Bestand nur schwer benützbar. Der Bestand ist gemäß den geltenden Bestimm ungen des Österreichischen Staatsarchivs für die Forschung frei zugänglich. 479

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