Manfred Fink (Hrsg.): Das Archiv der Republik und seine Bestände. Teil 1 : Das Schriftgut der 1. Republik und aus der Zeit von 1938 bis 1945 (1996)
Gruppe 06: Finanzen (Hubert Steiner) - Bundesministerium für Landesverteidigung
Bestandsgruppe 07 Archiv der Republik 07R131/1 Bundesministerium für Landesverteidigung Heeresbekleidungsanstalt Brunn am Gebirge 1918 - 1938 31 Kartons, 1,8 lfm Bücher Provenienz(en): Staatsamt für Heereswesen, Monturdepot Brunn am Gebirge 1918 - 1920 Bundesministerium für Heereswesen, Bekleidungsdepot Brunn am Gebirge 1920 - 1926 Bundesministerium für Heereswesen, Heeresbekleidungsanstalt Brunn am Gebirge 1926 - 1933 Bundesministerium für Landesverteidigung, Heeresbekleidungsanstalt Brunn am Gebirge 1933 - 1938 Bestandsschwerpunkt(e): Alpinausrüstung - Bekleidung - Fußbekleidung - Heilmittel - Heimarbeit - Kopfbedek- kung - Lederankauf - Monturen - Sanitätsgerät - Sportbekleidung - Stoffankauf - Uniformen - Veterinärgerät Rechtsgrundlagen: Im November 1918 wurde das k. u. k. Monturdepot Nr. 5 in Brunn am Gebirge bei Wien als Monturdepot Brunn am Gebirge in die deutschösterreichische Wehrmacht übernommen und dem Staatsamt für Heeres wesen unterstellt. Im Oktober 1920 erfolgte die Umbenennung in Bekleidungsdepot Brunn am Gebirge (AdR, BMfLV/AR, Staatsamt für Heeres wesen, Abt. 16, ZI. 2.582/1920 vom 23. Oktober 1920) und im Jänner 1926 in Heeresbekleidungsanstalt Brunn am Gebirge. Bestandsbeschreibung: Der Bestand hat durch die Verlagerung während des 2. Weltkrieges große Verluste erlitten. Da auch die Geschäftsbücher nur lückenhaft erhalten sind, ist die Benützung nur schwer möglich. Die Akten enthalten Angaben über die Herstellung von Uniformen, Bekleidung, Fußbekleidung, Sportbekleidung, Kopfbedeckung, Ankauf von Stoffen, Leder und Nähzubehör, Bettensorten und Vergabe von Heimarbeiten. Bis zur Errichtung der Heeresspitals ( 1934) und des Heilmittellagers waren auch Medikamente, Sanitätsgeräte und Veterinärmaterial in der Heeresbekleidungsanstalt gelagert. DerBestandistgemäß den geltenden Bestimmungen des Österreichischen Staatsarchivs für die Forschung frei zugänglich. Bestandsgeschichte: Der Bestand befand sich seit 1940 im Kriegsarchiv und kam 1987 in das Archiv der Republik. 476