Manfred Fink (Hrsg.): Das Archiv der Republik und seine Bestände. Teil 1 : Das Schriftgut der 1. Republik und aus der Zeit von 1938 bis 1945 (1996)

Gruppe 01: Michaela Follner: Auswärtige Angelegenheiten - Österreichische Vertretungsbehörden im Ausland

Bestandsgruppe 01 Archiv der Republik 01R443/1 Österr. Vertretungsbehörden im Ausland Gesandtschaft Rom-Vatikan 1912 - 1938 9 Kartons, 0,1 lfm Bücher Provenienz(en): K. u. k. Ministerium des Äußern 1912 - 1918 Staatsamt des Äußern 1918 - 1919 Staatsamt für Äußeres 1919 - 1920 Bundesministerium für Äußeres 1920 - 1923 Bundeskanzleramt/Auswärtige Angelegenheiten 1925 - 1938 Bestandsschwerpunkt(e): Anima - außenpolitische Korrespondenz - Burgenland - Finanzen - Katholische Aktion - Katholischer Gesellenverein - Klöster - Konklave - Konkordat - Nuntiatur - Ordensverleihung - Personalia - Schutzerteilung - Versicherungen Rechtsgrundlagen: Die diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und dem Vatikan wurden 1691 aufgenommen. Am 25. Mai 1915 verließ das Personal der Botschaft Rom, da nach der Kriegserklärung Österreich-Ungams an Italien kein Schutz gegeben war. Der Botschafter Johann Prinz Schönburg-Hartenstein hielt sich in Lugano, Salzburg oder auf seinen Gütern in Böhmen auf und stand mit der Kurie durch den "Offiziellen Agenten des Päpstlichen Stuhles in der Schweiz" in Verbindung. Vor allem durch den Umstand, daß es noch keine österreichische Vertretung beim königlich italienischen Hof gab, wurde die Besetzung der Gesandtschaft beim Heiligen Stuhl mit vermehrtem Druck betrieben. Der Universitätsprofessor Dr. Ludwig Pastor wurde provisorisch zum österreichischen Vertreter beim Vatikan bestellt und trat am 15. März 1920 seinen Dienst an (AdR, BMfA/NAR, F4 Pastorl/1). Bestandsbeschreibung: Die vorhandenen politischen Berichte und Weisungen sowie die politischen Korres­pondenzen sind chronologisch geordnet. Die administrativen Akten sind grob alpha­betisch nach Betreffen, und innerhalb dieser chronologisch hinterlegt. Geschäftsbücher sind nicht überliefert. Der Zugang erfolgt über einen Archivbehelf. Die Akten sind gemäß den geltenden Bestimmungen des Österreichischen Staatsar­chivs für die Forschung frei zugänglich. Bestandsgeschichte: Die Akten des Archivs der österreichischen Vertretung im Vatikan kamen 1939 in das 98

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