Politikai Kiadás 1911. április

1911-04-24

, W 5 e n , fift. Apr?L Das Befinden Sr. Majestät ist auch am Sonn tag sehr zufriedenstellend ygsweaen- Die" Schonung, die sich der Monarch wenigstens einigermaö iCn auferlegt, 2oitigt scher- gute Beaultatie. Der Husten ist aohöri fast ganz geschwunden. Die Heiser­keit ist wohl noch im geringen Grade vorhanden, dooh gleichfalls in merklicher Abnahme. So na tag Mit'ag hat der Monarch das pracht­volle einladende Frühlingswetter benutzend einen einstundigen ' Spaziergang im Schönbrrrmer Kammergarten unternommen. Zev schlaf ist ungestört. Appetit und Stimmung lassen nichts zu wünschen Übrig. Pur heute Abena ist der Besuch Sr. Majestät bei der Wohlth'a tlgkeltsvorateliunt im Schönbrunner Schlosatheater zu erwarten. Schon daraus erhellt, das« der Zustand Sr. Majestät als ganz nor­male betrachtet wird* Die Hoffnung 5 das.dör. Monarch, sohon am Samstag tanz wohlauf sein unjä die Frunjshrsparade über die "Wiener Saraiacn abnehmen wird, ist nahezu Gewissheit» Als ebenso gewiss k kann es gelten, das:-. Se. Majestät die für den 8. M6i in Aussicht gestellte Reise nach Budapest antreten wird Paris , 82 April. Der Ministerrath hat die zur Verstär­kung des Truppenkontingents im schaujagebiet sowie zur Sicherung der Lage der Europaer in Fez getroffenen Masr.nahmen gebilligt und die evSntuelie Entsendung neuer genügender Truppenabfcheilung. nach • Gasa Bianca genehmigt, um gegehenenfa 11 es den Ausländem zur Hilfe zu kommen» Paris , 22.. April, Hamon gestand, 20*000 Francs, welche die Zuwendung 2ines Privaten an ein Konsulat im Orient darstellten, unterschlagen zu haben-, Sonst sei er sich keiner Schuld bewusst. Paris , 3ß. April. Maimon, der heute vom Untersuchungsrih rieht er verhommen wurde, erklärte, dass alle bei ihm beschlag­nahmte Dokumente ihm von Rouet geliefert »iurderi und für ein eng Ii, s.ches Blatt bestimmt gewesen, seien, d'ien Korrespondent ar war. Mal mon verwahrte sich g igen,den Verdacht, Spionage getrieben zu haben Rouet hat an den Untersuchungsrichter einen Brief geschriebene worin er bekämpft, der alleinige Informator Maimons gewesen zu sein und hinzufügt, dasn unter dem diesem überlieferten Aktenstück fteen sich Notizen über das deutsch-russische Abkommen in Potsdam befinden, welche die Eisenbahnfrage in Kleinaden behandeln. Rouet giebt weitor zu, Maimon JTotlzeri über die Korrespondenz zwischen dem früheren Minister des Äusseren richon und dem französischen Botschafter In KonstantInopel geliefert zu haben. Rouet bekennt, dass .er sich wohl einer tadfeiiis werthen Handlung, nicht aber eines Verbrechens schuldig gemacht habe, da die überlieferten Dokumente Frankrelqns Sicherheit nlehrt im mindesten kompromittiren. Pari s , SS. April. Ministerpräsident Monis hielt mit den Hinister Cruppi und Berteauat eine Konfer&nz ab, der auch der Chef des ffeneralstabes» dessen Stellvertreter und Generai D Ama­de zugezogen wurden. Es gelangte ein Telegramm des Generai» Moinie* zur Verlesung, worin dieser mittheilt, dass die leichte colorme, die bestimmt ist, die sheriffIsche Mehalla zu unterstützen, nunmedbr zum Vormarsch bereit sei und das- Verfügungen getroflan worden seien, um die rasche Durchftinrung der vorher beschlos :enen Massnah men zu sichern. I pa r i s , 23. April» Der französische Geschäftsträger in Tanger erhielt vom 19 Da. datlrte Nachrichten von BT&tnoJidf wo­nach der Geist seiner Truppen durch den Erfolg vom 12. Ds u sich • noch mehr gehoben habe-- Bremond glaubt, die Regenperiode sei zu £n4Q> B.-e r 1 in , 23- April. Obers tlleutenant Freiherr Reit*-*cti prent» beauftragt mit der Führung des Kaiser Franz Gerde Gr.enadir­Regimentc: Hr. 2 ist unter Ernenrur g zum Kommandanten dieses Regi­ments zum Ob erstent befördert worden. Kopenhagen £3 . April- Die Verhandruiigen über die für Dienstag festgesetzte Aussperrung weiterer Arbeiter wurden die ganze Nacht hindurch fortgesetzt. Es wurde bschlos.-;en, die • Sperre bis Freitag auszusetzen und nochmals zu v rauchen, den Kon­flikt beizulegen. Der Verein der Arbeitgeber machte einen letzten Vergleichs verschlag.. Falls dieser von den Arbeitern bis Mittwoch Abend nicht angenommen werden sollte, wird die sperre Freitag , Früh beginnen, Ca s a - B 1 a n c a , 23., A$ril~ Die Unter dem Bofehl des Comr.andarten Simon stehenden Äbtheilung wird sich morgen bei Buz­nika konzentriren, um eventuell nach Rabat zu märschiren­Newyork , 23. April., Wie der Associated Press aus ko gemeldet wird, zeigt die Regierung keine Eile, ihre Zustimmung* zu einem Waffenstillstand zu erkennen zu geben» Allgemein wird angenommen, dasa de Revolution bald~beendet sein wird. Wenn auch nicht vorausgesegt werden kann, welche die Friecensbedingungen sei werden, so ist doch als sicher anzunehmen, dass der sofortige Ruck triJt*-des Präsidenten Dias .nicht darin inbegriffen sein wird­Petersburg, A3, April.- / P T A./ Heute wurde hier die International - aeronautische Aus. tellung nom Gros^forsten Alexander MlhailoHitsch eröffnet .-.Ausser den ruas Ischen Firmen, die in der Mehrzahl vertreten sind, haben auch viele deutsche, englische und., franzöaiaohe Firmen aus gestallt» Konstantinopol , 23. April. Es verlautet, dasa 1 vdie Dissidenten in der gestrigen arteiberathung betont haben, sie bestehen auf der Wahrung der Rechte des Sultaris 1 und des Khelifen, um die öffentliche Meinung angesichts der Gerüchte, gas* der Staat/ einer Republik zusteuere zu beruhigen. "Die Abänderung der Verfassung behufs Sicherung des Gliohgewlohtes der drei Ge­! walten soll derart erfolgen, dass die Auflösung der Kamxer durch kaiserliches Dekret ohne Befragung des Senats stattfinden künre. Der Sultan soll auch das unbedingte Amneatirongaröcht besitzen. Der Generalsekretär des Jungturkischen Centralkomites Adil und di Delegierten Major Sabri und Rassim sind hier eingetroffen Adil dementirt das Gerücht, wonach zwischen dem Salonikier Cantralko­mite und dem Monestirer Komite Differenzen beatehen,. Der Ministerrath berieht über die gestrigen Beschlüs e der Komitepartei, welche-er sicheren Informationen zufolge billigte. Einige Mlinlster dementirten Journalisten gegenüber die Gerüch­te von einer Kabinettskrise. Auch Finanzminiter Dschavid Bey de­ment irfc das Gerücht von seiner Dom las Ion, sowie der desJB Mari­noministersa Rom . 23. April. Die Tribuna'veröffentlicht eine Depe­sche aus Brindisi, welche daa Gerücht wiederglebt, daes RiC-10­ti Garibaldi sich am Bord eines Postdampfers mit einer Truppe Frei­williger nach Albanien eingeschifft habe. Mir» Meldung des " Kor* respondenten desselben Blattes dementIrt Jedoch dieses Gerücht und übermit elt zugleich eine Erklärung Rlooiotl Garibaldis, wo­rin dieser von Verauohen etwaiger Anwerbungen oder gar des Aufbru-. ohes von Freiwilligen nach Albanien abrath. Er verurtheilt etschie den aoeeh Versuche, für welche er Jede Veranwortliohkelt ablehrt Schliesslich meldet die Tribuna, daa-- nach absolut verlas."liehen Informationen Rlooiotl Garibaldi sich In Rom aufhält.

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