Politikai Kiadás 1910. március

1910-03-22

IRONREDE i Geehrte Herren, Magnaten und Abgeordnet©, Unsere lieben Getreuen! Nach nahezu vierjähriger Wirksamkeit ist die verfassungsmässige Tätigkeit des Reichstages und hiemit das im Interesse des Landes unumgänglich notwendige harmonische Zus am'jienwirken der varfa&sungs­mäBüigen Faktoren ins Stocken geraten* In dieser für das Land schädlichen Lage erachten wir es für Unsere verfa-üsungsmässige Pflicht zu ermöglichen, dass ein neuer Reichstag durch ausdauernde . und weise Arbeit je früher an die Lösung der grossen Aufgaben der Zukunft- schreiten könne. Aus diesem Grunde haben Wir Über den auf Grund des Gesetzarti­kels IV. vom Jahre 1848 und d3s Gesetzextikels X- vom Jahre • 1867 erstatteten Vortrag Unserer Regierung beschlossen, den für den 19. Mai 3 906 einberufenen Reichstag vorzeitig .aufzulösen. Wir tun dies in der Hoffnung auf die Zukunft, dass das zwischen König und Kation bestehende Einverständnis:; und gegenseitige Vertrauen den ungestörten Gang des verfassungsmässigen Lebens und die Eatwicke­lur.g des Wohlstandes des Lande's sichern werden. Empfangen Sie Unseren Dank für Ihre eifrigen Bemühungen und für Ihre während des grössten Teiles der Relohstagsperiode entfaltete* erspri as sl iche, Tätigkeit • Empfangen Sie und überbringen Sie Ihren Absendern Unseren auf­richtigen königlichen öruss. Hiemit erklären Wir diesen Reichstes für aufgelöst und geschlos­sen.« V? i o u , SSyMárz. Die Blatter verurteilen einmütig die gestrige?! Vorgange im ungarischen Abgeordnetenhause. Y\ — Washington. 31. Marz. Die Senetßkcmirissien für Tensionen hst sich geweigert, die Bill anzunehmen, vodnroh Roosevslb als;Ohof de? "ee^es und der Marine mit einem 3áiyplich«n .Fuho^aööi* v.*?n 10.C00 r.'olltrs auf die Liste der Pension 3.arten ^tseta b werden soll. 0 ii i ea' , Sl.MArz. Per Fistrik tsenwa 1t hat bei Gericht den Antrag auf Auflösung des Fleischtrustes gestellt. London, 31.Marz. Pas Oberhaus nahm die ersten zwei der von Lord Rösebery am fi.d.M. beantragten 3 Resolutionen an« nach denen eine starke und aktlonsfphige svf3ite Kammer nicht nur ein integrierender Bestandteil der Ver­fassung sondern ein für des Vöhl des Staates und des Parlamentär Ische Gleiche­gewicht notwendiges Erfordernis sei, und am besten durch eine Reform und ei­ne weukonstitúlerung des Oberhauses gewonnen werden könne. Ple Regierung er­klärte, sie würde» obgleich sie den Resolutionen nicht opponieren werde, doch keinem Pleno zustimmen, der die Macht des Oberhauses über das 1 Phterhaus* verstárken würde. Petersburg« 21. Marz. Die Reichs duma schritt bei voll besetztem Kausa heute abend zur Wahl des heuen Präsidenten. Tie Sozialdemokraten, die Arbeitsgruppe und die Kadetten enthielten sich der /bstimmung', nachdem sie v v klárungen. abgegeben hatten, in denen sie ihre Stimmenthaltung Tr-it dem Hin­welse darauf begründeten, dass das Präsidium der dritten Puma deutlich dem rechten Flügel der Puma zuneige, die Interessen der Minderheit ignoriere und zulasse, dass die Tribünen der Duma zu einer provokatorischen ^effe se— 4iacht werden zum Zwecke der Diakreditierung der Volksvertretung Russlands. Zum Präsidenten wurde der Führer der Oktobristen Gutschkow mit SSI gegen 68 Stimmen gewählt. Chicago, Sl.MArz. j?i (^Gesamtzahl der bei dem Eisenbahnunglück Getöteten betragt 46. Zaire, 21.Marz, ^lnz und ^inzeosin Kitel Friedrich sind in Assuan eingetroffen. Rem, 21.Marz. Piomolo d'Ttalia gibt seiner aufrichtigen Freude über die Annäherung zwischen Oesterreioh-ühgam und Russlend Ausdruck in der n J­o?rzpu^vng daos .die^guten Beziehungen zwischen den beiden Raichen ein fetteres Jüloment der Ruhü s&iröpas bilden. Pes Blatt hebt hervor. ffLJt A* ?? iden Regierungen die foereinsttamig ihrer Ansichten A^JrZi* 1 ^ 0 * 1 0runa8a faetgestellt habon. : ir steh«: also, erklärt TÍZ fi »öhr bedeutsamen Tatsache gegenüber, daaa die drei Maohte.

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