Politikai Kiadás 1910. február

1910-02-23

• .- Spt o a #-.B1 • Fehér* £hronxedé>. Schluss./ Die in den zu unter­breltendan Vorsc^lsgen enthaltéaen Massrege'ln sollten nach ueinung aeiner / des Königs/ Hatgeber de für sórgen, dass das Oborheus so zu­•aatmengesetzt wérde und sollche Vollmachten erhalte, dass es bexiÍg£ •lich der vorgeachla génen. Gosetzgebung unparteiisch Funktionén der Ini­ílative.der Rcvisioh und Jtuntor gewlssen Slcherheiten des Aufschu­bes ausüberi kön ne, .. L o n d o n. Cl. Féber-./ Uhterhaus. / Die Debabte über die Thrcn- • jrede, der Prinz Heinrlch von Preussen auf der Galerié für Vom?tme Fremde beiwohnte, begenn vor di^Ktbe set zt em Haase^. fía eine grosse Span­nung H Lgt Bezúg auf die Erklarung herrscht, die vom Preoierminlster .Über.die Reglerungspclitilr erwarfcet wurde. Jíach den Sh±r?&JC?ixxx Reden *úr ÜnterBtützung der- Adresse er^arta Balf our, er bégrüsse mit der .^rössten Genugtuung d$g Ankündigung der Thronrede in Bezúg auf die Ma* rine »uw*xxx Dies bedeute, dass die Regieruog entschlo'ssen ist, die Lage ".Ins Auge zu fassen-und ohne Rücksicht auf die Kos tea für eine an gémes se»­na l^ottenverteldlgung des Reiohea sorgen wlrd. Das Land sprach sich in der Budgetfrage aus,* es sei' a bér nicht garuz aloher, was es zum . % Áusdruck gebracht habe. / Geiöchter./ Wean das Büdget eingebracht sOrde und weruT es auch nloht die begeisterte, aber doch eme numerlsch/ genü­- gondé Dhterstütziing des Háuses erhielte, so würde as Qesetz werden. Br.wünsche, dasi Jemand nach den *Wahlen sagen, Jkönne;*. waa die Ueinung des ,'Lendes sei sowohl. in Bezúg auf die Homerule- als über die Oberhaus- und dfie Budgetfragé, ob es daher möglich sei, eine einzige Versammlung mit dejt Macht zu betráuen, die Verfassung von Grunojfeus abauandern., • PremiermlnftBter Asqu^th wies darauf hin , dass di£- íhronrBde wo.hí die fcürzeste sei, die jemais -göhalten •\ra£dé i da sie sich la der Hauptsache nur mit den Beziehungen der-beiden Ha-ser zu einandór befest. Abgesehen ven s der -notigen yorsprge für ! dte.Finanzen, sei dies die einzi­-' gé Fragé. aa? &e^díel&gierung heránjsütr^ten beabalchtigt. Jedenfalia würde sie , w^nn auch viélieicht eialge Vorlagen von ger inger er Bídeu* tung eingebracht werden aolltea* kelne Vorlage ^Inoringen^uber. die as 3inen.Streit seben könnte. Dies sel zwar sin ungewöhaliches Vor^eaen, aber -a sel auch ein üngewöhnllches Vor*efcen, das/ die allgemeinan Meuwahlen veranlasste. Vas die íi-age der sogenannten Oarantiea von der* Krone an* ^lange; so habe er aeine solche Garentien erhalten odej zu ^-^^Jge­•wünscht. Denn es sel Ffllcht-des veantwortliohea^^^^ •iramén des Monarohen und die Freroretive der Krone bel der Polltifc mofj­?S aus Smlp^lfzu lessen. / BeifaU bei ^^95??^?^^^ sloh =ine Veranlassung bioten sollte, wörde er ..ni^ zogern, der Krone so zu raten wtó Is die Dmstande dem ,öffentll^en-Xnteresse an|e&e S s3n erBcheH Siessen-/ Bevall bei den Ministeriellen./ Aberp J^l»P^olr "rwarten konne* '^f-jj'* • v ' Be r 1 1 n^ SS. Feber. Der österreichisóh-ungarische Mlutoter des * ^ Aus sem Gráf Áehrenthal ist heute früh hier elngétroffeíi, '• Berlin, SS, Feber. Anlásslioh der Ankfuat des Einlster des Aussexn Gráf en Ahrenthai echreibt die>poste Der öBterr^<^H<Bu^­»np»rj«ft^ « aásilste^ des Aussern Gráf AehreathaTkÖmmí heute nach Berilh/um d?al'! deíítacti^n Reiehskanzler selnen <}egenbesuoh zu machen. "Ss lamaohTnlaht ^esogt zu werden, dass dleses Zusammentrefifen zwisohen dea stáatsmannern der.; beiden > 4 fest verbündeten Relche kelne Sensation bedeute.. Die vor Lősung dor boeal­schén Frage in einen Teile Suropad antstandeae Erregung ist erfreulicher Vefkw^ se, geBchwunden. In f?eschÍGhtllchen und politisohen Vernáll^iissea lag ^ be grundét, dass die endgüttige H>fcw>rbang Bosnlens und der Herzegcvlns der Échlussstein- seiner T Reichseinheit wurde. Dlesea aohluzstein geg-en V«rsvMhe Zur Lockerung des Verbandes der habsburgischen Uonarohie reohtzeltlg atnCfi" fügt att habén, lat der bfcfiibende Verdienst des Grafen Áahrenthal-Jndöa or den östérreichlsch-ungfirlsohen ReiohagedankaAgeatarkt* urduié Orosainaohív­steinmg -der Monerohl| «u nevén Ühren gebracht hat, wirkte er auíh für die Befestigung der. europalcchen Fr^dens, dem aus einer Schwaohung der Donau~ monarohle Gefahren erwaohaer könnten. seit dem Abschlusse der bosn^sohen Frage sind in den EalkandIngen die Bejiehungan zwisohen den Grossmaohte^v nloht getrübt worden. Die letzten Spurin einer ieitweillgen Entfre^dung zwisohen Wien und st. Petersburg eolX^jotzt durch die Arbeit der österrei­ohisoh-ungarlsohen und der rusaisohen Dlplomatie beseltigt werden. Dia Bemühungen flnden in Berlin Terrt*nd^is, un<1 UnterStütiung. S^.ne wiedeztzv­naherung zwisohen österreioh-tlngam undpugaland könnte auch HifObLioH *~J 4ML nooh nloht behobenen SjhwierJ.gkeiten lm Kahen Osten von «ert sei". Wir bei grüssen die duroh d n Besuoh des Gráf en A ahrenthai gebotene Gelegenheit aur einer politisohen jf$usspraohe ziwsohen dén Uinlstern des Drelbundes, dlo wahrend der bevorstehenden Reise^s Be iy he kanáléra nach Rom ihre £r­flraaKunA flnden wird. *\ . - •

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