Politikai Kiadás 1909. október
1909-10-25
Pacconigi, 24. Okt 4 Bei dem Galadiner arhob sich der König von Italien und brachte folgenden Trinkspruch aus: Ich begrüsse mit Freudé Ew. Majestat als Gast Itallens und xx | als Malnen Gastjli,denn der Besuch Ew. Majestat ist eine Bekraftigung der aufrichtigen Freundschaft und.-Var Űbereinstimmung der Ziele, die unsere Hauser, unsere Fegierungen und unsere Lander verblnden. Die Gemeinsamkeit der Interessen und die Gefühle dax- Sympathle , zu derén Wiederbelebung die Begelsterung und dle Aufopferung der mutigen russi.seben Matrosen bel unserem jüngsten grossen Unglück/Iiaben lbe1gj^t ragenJ bat- mitgewirkt, Pussland und Itallen immer naher zu bringen* Das^ussl- . sebe und das italienisch& Volk habén einander kénnen und schátzen "gelernt und unsere Begierungen habén. die"s ssüm Ausdrucke gebracht duroh das Werk, dass sie mit den anderen Machten zu Erhaltung des Friedens unternomman habén. Ich hege die feste Zuversichtsinit Ew. Majestat zusamnianarbeiten zu können, um unseren VÖlkem diese. Wohltat zu sichem. Ich danke Ew, Majestat lebhaft für Ihren.Besuch, indem Ich zugleich , v*.. Meln Bedauern ausdi*ücke, dass sich Ihre erhabene Gemahlin, für derén Gesuüdhait Ich die insbrünstigsten Wünsche hege, nicht an ihrer Seite sehe, Ich erhebe Mein (Has zu Ehren Ew. Majestat, auf den Punm Ihrer EegierungKL, auf das Wohl Ihre Majestaten der Kaiserin Maria Peodo^naa und der Kaiserin Alexandra Feodo^wna und der ganzen kaiserlichen Famllie, sowie auf die Grösse und das Gedeihen Fusslands. Die Musikkapelle intőnierte dle russische Hymne. Kaiser TTikolaus erwiderte mit folgendem Trinkspruch in französisS: sche^ üprache: Die Plerzlíchkeit, womit Ew. Majestat Mich eben Willkommen geheis--seh bében, hat mich aufrichtig gerührt. Indem Ich in Ihr schönes land ;» . 'jg-ekonimen bin, habé Ich einen Meinem Herzen teuern Wunsch verwirklicht, den Ich seit langem gehegt habe. Mein einziges Bedauern ist, dass dle Gesündheit der Kaiserin Ihr nicht gestattet hat, , sich Mir bei dieserFeise anzuschllessen, um mit Mlr E&£^Maj.e,stat für .den Besuch zu danken, den Sie die Güte hatten uns in' Féterhof abzustattén und an'dajfe. Wir die angenehmste Erinnerung bewahren, Die 'so sympathische Aufnahine, die Ich in Italien finde, entspricht der aufrichtigen Freundschaft, sowle der Gemeinsamkeit der Anschauungen und Interessen, die unsere Hausar, unsere Regierungen und unsere Lander verblnden. Der so lebhaffce Antell, den ganz Bussland an dám Unglücke genommen hat, von dem Italien im letzten Tahre betroffen $gkde und der Wi^derhall , den diese Gefühie in Italien gefunden habenf^sind ein berAltes" Zeugnis, der z^ischen^' unseren beiden VÖlkern stets wa 4 M[&enden sj|||athien. Ich hege das feste Vertrauen , dass sich Unsere Fegierungen ^^jrirksamer Wéise bemühen, ; werdt2'j 6 s í r, diese Sympathien zu & pf legén und dass si3*?aurch bestandiges und vertauenyolles Zusamipenwirken nicht nur zu einer Annáherung zwischen Italien und Pussland , wie sie den gegenseitigen Interessen der beiden Lánde*j> entspricht, sondern auch zum allgemeineri Friedenswerke beitragen werden. ES ist Mir ganz besonders angenehm, Mich heute -, am HoChzeitstage Ew. Majestaten hier zu befinden und Ich erhebe aus ganz erű Iierzen meln Glas auf das Wohl- Éw. Majestat, auf das Wohl Ihr er* Majestaten der Könifein Helene und der Königin Margherlta, sowie des ganzen königlichen 'Haus©^ und trlnke auf die Grösse und das cedeihen des schönen Landes, dessen Gastfreundschaft leh.in diesem Augehblicke geniesse. Die. Musikk&P ell ö lntonierte die itailenische Hymne. - • E Dle Trinkspröohe wurden stehend angehörtx.