Philatelia, 1916 (3. évfolyam, 1-12. szám)

1916-04-01 / 4. szám

66 PHILATELIA Philateliában említettek oka az a körülmény hogy nem jelenik meg a „Bélyeg“ rendesen (január óta mi sem kaptuk kézhez) s bár a közleményeknek külön kiadás többe kerül mint egy lapra való előfizetés, tagjaik érdekében mé­gis ezt a módot választották. Egyébként amint felemlíti a cikk még szubvenciót is adnak a Bé­lyegnek. Mindenesetre eljárásuk okát tudva, meaérthetjük ezt a „háborús“ megoldást; de re­méljük mihamar még alkalmasabb módot is fog az Egyesület vá­lasztani bélyeggyűjtő tagjainak kielégítésére. (ö. J.) Die VII. Briefmarken-Äuktion in Wien. Von Professor der Reclitswissenschaftlieiien Fakultät zu Fperjes Dr. Desicler Ob et kó. Die von der vorteilhaft be­kannten Wiener Firma Rad. Friedl in Wien jüngst (22. — 24. März 1916 ) veranstaltete Auktion kann als vollauf gelungen bezeichnet werden, ln den Kunslauktions- sälen des k. k Dorotheums ver­sammelte sich ein zalreiches, aus Damen und Herren bestehendes Publikum; davon viele aus Un­garn. Die Erschienenen interess­ierten sich lebhaft für das be­reits drei Tage vorher ausge­stellt gewesene Material. Beson­ders schön waren die unge­brauchten Marken, die aber mei­stens in mehr oder weniger grös­seren Lots zur Versteigerung gelangten. Weniger fein war das gestempelte Material Ein beson­deres Interesse zeigte sich für Altdeutschland, Allungarn, Altös­terreich, sowie überhaupt für fast alle Länder von Älteuropa. Wenn davon mehr schönes, ge­brauchtes Material zur Auktion gelangt wäre, so hätte die Ver­steigerung als noch gelungener betrachtet werden können. Leider war das gestempelte Material aus den genannten, besonders gesuchten Ländern oft kein erst­klassiges; die erzielten Preise waren aber trotzdem im Allge­meinen hoch und übertrafen häu­fig die Katalogpreise ; besonders bei sehr schönen Exemplaren. Und wenn sehr feine Stücke zum Verkaufe kamen, erzielten dieselben oft geradezu Fantasie­preise. So z. B. die zwei Öster­reich - Zeitungsmarken 1858/59, blau und mattiba deren Katalog­wert Mk. 25 beträgt, erzielten — ausser den Aufgelde von 107» — den enorm hohen Preis von 70 Kronen. Die interessanteren Ergebnisse — ausschliesslich des Aufgeldes — sind u. A die fol­genden : Baden, 1 Kr., gelbl., sehr schön, [45­18 Kr., grün, schön, 70—, Bayern, 1 Kr. tiefschw., schön, 125-, „ 1 » grauschwarz, schön, [ungebr., 83—, „ 12 „ lila, gez. 100 — , » dieselbe ungebraucht, 46-, Braunschweig, 1852., 1 Sgr., rosa, [schön, 79,— und 72—, „ 2 Sgr., blau, schön, 46—,

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