Petőfi gyüjtemény - B sorozat / 45-ös doboz

«HU |ICU Vlö yUUjUUVV*»- vjv | v» | | V»*, V«v»| ~ | *V «WVVV«* - -- •- , -" --- , , , g ütet- aus bem Süliembe abgeroälgt merbett. I Beferen Iaffen, unb ber ermahnte unoerljoffte1 nod) nid^t getroffen, roeil — roie oerlau« ^eíö|l int Jluöfttnb. — Gin Settrag jurGröffnunglfeier bcSSetöfi*2Jlufeum§.— (Dclgtnalagenideton bei „ideuei defter goutnol".) Sor einigen fahren, roäfjtenb einer Steife burd) bal Berrlic^e Siebenbürgen, beftdjtigte id) aud) bal »unberbar gelegene Stäbtdjen Segeloár, bal ,,Sd)äfi» Burg" ber Sadjfen, beit §auptort bei ®roj)=ftofelbur» ger ßomitatl, unb natürlich aud) bie au§fid)t§teicbe §ölje über bemfelben, oor bem fetjr ftattlid^en itomitatl* gebäube. 3ab« 1897 hatte man bie nortrefflic^e 3bee, |ier eine Statue unferel Berü^mteften Sidjtetl aufgufteüen, gu befjen fftufjtne Sonntag in Subapeft bal Setöfiíültufeum feierlich eingeroeifjt roerben foil. £al Stonument, bal unferen „Sprtäul" fteljenb barfiettt, ift ein gelungenel SBerf flöflö’l. 35er Ißoet fleljt auf bobem Sodel, feine Slugen nadb bem grofc» artigen Setg» unb Xbalpanorama geroanbt, bal ficb Bier toeitijitt entrollt. SBeitfjin, bil gut Iadjenben ®e« genb oon §djjalfaloa unb bil gu bem faftig»grünen ©elänbe, too bet llnfterblid)e all §auptmann unb Slbjutant Setn’S in ber blutigen Sdjladjt am 31. 3uli 1849 ber mörberifcben Äuget irgenb einel Hofafen guin Opfer fiel. Unb mar fdEion ber ©ebanie, hier, an gemeiner Stätte, bem feurigen Sänger bei 911« fölb ein Senfmal gu errichten, ein oorgüglicber, fo muß noch trefflicher eine Heine, Sielen oie!Ieid)t gar nicht auffällige 3utBat belfelben genannt roerben. Stuf einer SüetaUpiatte bei Sodell finb nämlich bie bebten programmatifeben SBorte bei größten Sptiferl, ben Ungarn je ^croorgeBradbt, in erhabener Grgfcfjrift gu Iefen : „Tied vagyok hazám, tied e szív, e lélek, Kit szeretnék, ha t é g e d nem szeretnélek ?" (Qn heutiger Stofa : „Sein Bin ich, mein Sater» lanb, bein biefel §erj, biefe Seele. 2Ben foUt’ ich lieben, roenn ich bid) nicht lieben roütbe ?") Unb unter biefen beiben uttgarifdben Serfen ftebt bie Uebetfe|ung berfelben in nicht roeniger all groölf anberen europäifd)en Sprayen. UeberaH ift aber bet betreffenbe Uebcrietjet felbft ebenfafll natu« baft gemadjt, fo ber beutfebe, englifdje, frangöfifebe, italienifcbe, fpanifebe, fdjroebifdje, polntfdfje, bänifche ufro. Síitán fann ficb feine einfachere unb bodj be« rebtere Slpotfjeofe einel großen fßoeten oorfteHen, all el biefe 3ufammenftellung ift. SDlebt all alte! Slnbete oerfünben biefe groei 3*HeR» roal Sllejanber fßetöfi nicht nur uni Ungarn, fonbern ber gangen SSeltliteratur bebeutet, unb meid) gerechten ©runb rott haben, auf btefen Slulerroäblteften aQet 3tul» erroäblten bei heimifdjen Sarnaffel roaljrfiaftig ftolg gu fein. 3n ber Shot, ber geniale Sleifdjerlfoijn aul ßilföröl bat ficb bie Sßelt im Sturm erobert, roie oon allen Ungarn aujjer 3ófai fein Slnberer oor unb nadb ibm. ßine gange Siteratur ift auch in ftemben Sprachen über ihn entftanben. Sie unoer» gänglid)en Schönheiten feiner Sidjtfunft berounbert mit uni jebe anbere Jlulturnation bei GtbbaHS, unb ber Dtame Setöfi ift ein SBeltname geroorben im Beften unb ehfcnbften Sinne bei SBortel. SJlan fann ohne Uebertreibung fagen: oor bem meteor» gleichen Slufblitjen bei ißetöfi’fdben ©eniel raubte man oon einem nattoiiaBungarifdjen Schriftthum im Slullattbe fo oiel roie nichts, erft ber Serfaffer bel „Talpra magyar!" erfdjlojj bem Ungarooífe bie ftaunenbe SDlit» unb 3iad)toelt, unb fein ©e» ringecer all Heinrich §etne roar’l, mit bem ja unfer 35id)terfürft aud) fonft fo oiel oerroanbte 3üge ge» mein Ijat, ber, all tfjm Stertbenp feine erften beut» fdjen SetöfUUebecfejsungen nach Sartl fehiefte, über alle 33lafjen entgücft non benfelben aulrief: „Sie haben mir burdj bal mir geroibmete Such ber Ueberfefjungen 3hteä gtofeen heimifchen Sichter! eine aufserorbentlidje greube bereitet. fßetöfi ift ein dichter, mit bem man nur einen Sum! ober einen Séranget oergleidjen fann." (Srief £eine’S an ÄertBeng oom 19. Februar 1849.) Gl lohnt fid) am Sage ber Sorfeterber Gröff» nung jener Stätte, bie nunmehr bie foftbarften Grinnerungen an biefen ©eifielljelben für immer beherbergen toirb, einen Heinen Slitlblid gu halten über „ißetöfi im ülullanb". Sreilidh ift’l ein Siefen» thema, bal fid) in ben engen Nahmen eine! ©eiegen» beitSfeuiűetonS auch uur im rebugirteften fDtahftabe fchroer etngroängen Iäjjt. ®ah bie liebcnoUfte unb bei« roeitem aulgebehntefte Ueberfehunglarbeit unferel idcijterheroS gerabe bei ben Seutfdhen gu finben ift, roiH i^ all befannt ooraulfe^en. J)ie 3ahl ber beutfehen $etöfi»Ueberfehet fann füglid) eine gange Segion genannt roerben. Unb man benfe nicht etroa, bah ber 2)id)ter nicht auch felbft feine helle Sreube an ben Uebetfejjungen feiner Gtebichte tu biefe SBeItfprad|e hatte, mit ber er ja übrigen! fdjon fett feinen erften 3üngIingSjaIjcen fehr oertraut roar. SBeldj Iiebenlroürbiger unb befcheibenet @h“taftergug bei Sichter! offenbarte fich beifptelStoeife in ber oer» bürgten 2T)ati“d)e, bafe, all ihm bie allererfien brei ©ebichte in ber beutfehen Ueberfefcung Stbolf Sue’ — el roar btel 3Jfitte 1845 — gegeigt rourbeit, Setöfi mit faft finbifcfier grettbe aulrief: „Sa! ift ja im Seutjcj)en noch hófehér all im Original!" Sie betreffenbe« brei ©ebidhte erfchienen in ben SBiener „Sonntaglblättern", bie Subroig Sluguft 3ranfl herausgab. SDec fpradhenfunbige ißrehburger SP3T Sie BeiUige Jimmtiec umfaßt gmangig Seiten.

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