Petőfi gyüjtemény - B sorozat / 13-as doboz
tin Serfuh, ber auf eblere ©eftaltung ber Dinge abjielt, ber im großen SDrt^efler bei 3nftrumente gewijTermaßen bit főnig* Iid)e £arfe ju Gehren bringen will, bet bent ©ängerleben un= abfeh&aren Kuffcßwung bereitet unb to jugleih »on nagenber ©orge befreit, nor ííííent aber ben innigften 91nfhluß jwífhen Soíf unb Dieter »ermittelt.“" „®o woűen wir benn", naßm idj wieber bao SBort, „fowoljl für un«, wie für anbere ©angeägenoffen fn’O geuer rüden. So wirb fhwer galten, bie btbautrlichen (Eroberungen bSöortjnf^eb, beo Sonntoto unb ber fallen Sentimentalität wett ju machen, aber früher ober fpäter wirb’« boh gelingen. Snmitten i^ver fhmeljenben, gotttrunfenen Sieber »ergibt bie 9'tacbtigad nicht, nach einem 5ßürmhen ju ^afd)en, bamit fie bei Kräften bleibe ju ihrem unb frembem 4>eil : rein fei ber Dichter unb wohl auch ein bioeben graftifh , wo möglich wie ber füße Sögel, ben er im Kappen führt,“ — Son Kein unb golbetter Hoffnung angeregt, war Petőfi in giüdlihjler Stimmung, lachte, pfiff, fhäferte, warf fein Siüß* eben in bie Suft unb flatfchte in bie £änbe. Kir gingen nah meinem £otel jurüd. Da gab eo bunte KirthfhJft genug ! 3m erjlen ©tode refibirte granj Sift, Jupiter tonans, unb bie 3<geuner waren gefommen , bent ©efeierten aufjufpielen. SDtit wadenter 9Jtähne uttb majejtätifhem Söwenantliß war ber Sieifter herauogetreten unb fließ mit ben üflufifanten an. Der blonbe Jeufel war aué ben ßhampagnergläfern in’O i»irn ber braunen Sanbe geflettert. Éljen, Éljen I £> ihr breimal ge* benebeiten ungarifdjen Sieber ! Salb Hang e« mit büfterer Sßehmuth, halb flang eo lodenb lieb, wie bie ilbfäße »on ^h*“ ltnen’o (Pantöffelchen. „Stau mühte jauhteu Wfe ber Sogei frei, 2J?an mühte weinen wie ein Äfnb babéi!" „Kerben ©ie gißt niht befuhen?" frug <h ben Dihter. „„Sewaßre !“" fprah er. „„Der Sirtuofe ^at niht baO Serfangen geäußert, mich fennen ju lernen, unb ih bränge mich niht auf. UeberbfeO ifl ec beftänbig »on augenserbrehen« ben $ntbufiafien belagert, niht tttinber »on fpipbübifhen ©pe* fulanten, bie feine ©roßherjigfeft mißbrauchen.““ ®r blieb noh ein ©tünbhen bei mir. Kein, fpoefte, SDtuflf, lahenbe Wuoßhten — feine ©eete war ihm gatn auf» gegangen ! Ger gebähte mit rüßrenben Klagen eineO fhönen unb engelhaften graucjibflbeo, bas nun mit ewig gefhloffencn ’ilugen unter blumigem Jtafen fhlief 5 er rebete mit bcbetiben Sippen »on einem bőfen. treulofen Keibe, welheO Unfrei unb Serwüftung in fein ©cmütß getragen. ©0 fommt Stegen nah ©onnenfhein ! Der evfi fo neun» tere greunb iuir^ ftnfjcr «nt e tfernte ßcb fefweigenb. Kar bao niht eine Ißrane , bie er niht langer über* wältigen fonnte ? — Äarl Sed. ti ✓2 r