Theologia - Hittudományi Folyóirat 2. (1935)

Teller Frigyes: A zsidó és a görög zene hatása a liturgikus énekünkre

192 INHALTSANGABE — RÉSUMÉ dieses Vice-Wajwoden nennt. Das Wappen auf dem Grabdenkmal als ältere Form des Wappen Hunyadi’s und die genannte Urkunde lehren zugleich, dass Johann Hunyadi Sohn dieses Wajwoden war. Bisher nahm man an, dass das Wort, welches in den Urkunden Vajk gelesen wurde, Personenname sei, in Wirklichkeit scheint es Abkürzung von Wajwode zu sein. Diese Annahme wird erhärtet dadurch, dass bei Vajk der Name des Grossvaters auch Georg ist. In den Familienurkunden werden die weiteren sämtlichen Söhne des Wajwoden (Vajda) genannt, der Vater kann also auch hier nicht Vajk sein, sondern Waj­wode, weil der Grossvater hier auch Georg ist. Hunyadi war also seiner Ab­stammung nach ein Magyare, Sprosse der Familie «de Vereb», oder Verebély, Sohn Peter’s, des siebenbürgischen Vicewajwoden, der widerum Sohn Georg’s war. Dieser Familie geschieht öfters Erwähnung in den ungarischen Urkunden von 1180 an. Privatdoz. Dr. Ae. Hermann: Ungarische Bibelübersetzungsversuche vor hundert Jahren. Im vorigen Jahre erschien der Schlussband der neuesten Übersetzung der hl. Schrift in ungarischer Sprache. Aus diesem Anlass schildert der Ver­fasser die Versuche, die in dieser Frage vor einem Jahrhunderte (1816—1836) gemacht wurden. Die Bemühungen des frommen Grafen Franz v. Széchenyi und des Erzbischofs Stephan Frh. v. Fischer hatten keinen Erfolg. Die letzte ungarische Nationalsynode (Pressburg, 1822) beschloss die alte Übersetzung des Jesuiten Georg Káldi aus 1626 mit kleineren stylistischen Verbesserungen beizubehalten, da wegen des eben damals tobenden Spracherneuerungskampfes eine gänzlich neue Übersetzung nicht ratsam schien. Die durch den Bischof Ignatius Frh. v. Szepesy von Pécs (Fünfkirchen) besorgte Übersetzung (1834—36) wurde von der Fachkritik abgelehnt und konnte sich nicht durch­setzen.

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