Dr. Murai Éva szerk.: Parasitologia Hungarica 21. (Budapest, 1988)

Fällen der gesamte Magen-Darmtrakt in tiefgefrorenem Zustand und in 37 Fällen nur der in Formol fixierte Labmageninhalt für weitere Untersuchungen zur Verfügung. BESCHREIBUNG DER REVIERE: a) Revier Babat. Dieses Jagdgebiet liegt nordöstlich von Budapest in 100-200 m Seehöhe und hat eine Ausdehnung von ca. 3 000 ha, die jährliche Niederschlagsmenge = 570 mm, Rund 83% der Fläche werden von Wald bedeckt; es handelt sich somit um ein Waldrevier. Die haupt­sächlichsten Baumarten sind Traubeneichen (Quercus petraea), Zerreichen (Quercus cerris), Weissbuchen (Carpinus betulus), Rotföhren (Pinus silvestris cultum) und Pappeln (Populus spp. cultum). In diesem Gebiet ist die Holzproduktion von grosser wirtschaftlicher Bedeutung. Der gesamte Rehbestand wird auf 200-300 Tiere (230 im Winter 1985) geschätzt, das ergibt eine Wilddictue von 8- 10 Rehen pro 100ha. Neben dem Rehwild findet sich auch ein Rothirsch­bestand von 50- 100 Tieren. Aus Babat stammen 12 der untersuchten Tiere. Ein Reh war ca. acth Jahre alt und konnte aufgrund dieses hohen Alters ebensowenig in die Untersuchung mit­einbezogen werden wie ein Tier von dem kein Magendarmtrakt . vorlag. Das Geschlechtsver­hältnis der untersuchten Rehe was 8(5(5: ihr Alter lag zwischen sieben Monaten und zwei Jahren. JUGOSLAWIEN Abb. 1: Lage der Jagdgebiete (= Untersuchungsgebiete) Babat, Árpádhalom, Pitvaros b) Revier Árpádhalom. Das Jagdgebiet Árpádhalom besitzt eine Ausdehnung von ca. 10 500 ha und liegt in 80-90 m Seehöhe etwas nördlich von Pitvaros (s. Abb. 1), die jährliche Nie­derschlagsmenge = 504 mm. Fruchtbarer Schwarzerdeboden bildet die Grundlage für gross­flächigen Getreide-und Gemüseanbau. Etwa 10% des Gebietes sind von Wald bedeckt, der hauptsächlich aus Stieleichen (Quercus robur) und Pappeln (Populus spp. cultum), besteht, daneben finden sich aber auch Waldstreifen aus Robinien (Robinia pseudo­acacia) und Pappel­kulturen (Populus spp. cultum). Der gesamte Rehbestand wird auf 700-1000 Stück (900 im Win­ter 1985) geschätzt, was einer Besatzdichte von 7-10 Rehen pro 100 ha entspricht. Aus die­sem Gebiet kamen 27 Rehe - Geschlechtsverhältnis 14 63 : 13^, Alter zwei bis vierund­zwanzig Monate - zur Untersuchung.

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