Dr. Kassai Tibor - Dr. Murai Éva szerk.: Parasitologia Hungarica 8. (Budapest, 1975)

und stehen an der Spitze des Gnathosoma. Deswegen ist die Separierung der beiden For­menkreise unbedingt erforderlich. Die früher in die Gattung Xystrorostrum eingereihten Arten (mit Ausnahme der typischen Art: X. thienemanni Willmann, 1943 x ' sind der letz­teren Gruppe einzureihen, da sie der jetzt nur Beschreibung vorliegenden Art nahe ste­hen. Durch das freundliche Entgegenkommen der Herren, Dr. W. HIRSCHMANN (Fürth i. B. ) und Dr. V.l. VOLGIN (Leningrad) konnte ich die Holotypen von X. thienemanni und Pi­niphorus drymophilus Sevastjanov, 1969 einer Durchsicht unterziehen. Meine Untersuchung erbrachte den Nachweis, dass P, drymophilus als Synonym von X, thienemanni zu be­trachten ist. Für die Zusendung des Typenmaterials spreche ich den erwähnten Kollegen auch an dieser Stelle meinen besten Dank aus. Die neue Gattung benenne ich zu Ehren Frau Dr. G. RACK, der verdienten Forsche­rin der Tarsonemiden. Rackia acutifer sp , n. Dimensionen. - Länge: 306-317 p, Breite: 205-217 p. Habitus, - Propodosoma schmal, fünfeckig, Hysterosoma breit, Seiten paralell, hinten abgerundet. Körperoberfläche stark punktiert. Dorsalansicht (Abb. 8): Sensillus auf dem Propodosoma klein, Oberfläche acikuliert. Haar in kurz, Haar exo ausserordentlich lang. Haare des Hysterosoma kräftig, Haare c^ (128 p) und C2 nahezu gleich lang, d^ (180 p) und ei ebenfalls gleichlang, die letzteren sind die längsten Haare des Körpers. Haar e^ bedeutend länger als e 2 (94 p); Haare f^ und f 2 gleich lang (134 p), aber fj etwas breiter. Von den Haaren des H-Segmentes hj am längsten (54 u), hß am kürzesten (38 p). Sämtliche Haare des Hysterosoma stark ge­wimpert. Ventralansicht (Abb. 9): Gnathosoma ungewöhnlich lang, schmal. Seiten .leicht konvex. Palpen klein. Auf der vorderen Sternalplatte reicht die zur Einfassung des Gnathosoma dienende Vertiefung bis zum sekundären Querapodema. Sämtliche Apodemen gut entwickelt. Ap. 4 reicht bis zur Seitenkante der hinteren Sternalplatte. Sämtliche Haare der sterno­coxalen Region, mit Ausnahme der lb, lang, die hinterein-anderstehenden erreichen stets den Ansatz der hinteren, Haare 2a und 2b sind nahezu gleich lang, oder 2b etwas länger als 2a. Beine. Auf dem Tibiotarsus des 1, Beines (Abb. 15-16) kleine Kralle mit langem Kral­lenstiel. Chitinzapfen des d Haares lang, dünn. Von den Solenidien, Solenidium-aJ j ge­drungen, am Basalteil viel breiter, als weiter oben, wo es sich plötzlich verschmälert und nadelspitz endet, Solenidium to 2 dünn, schmal, um 1/4 länger. Solenidien tf j undcp 2 gleich lang, aber (j) j bedeutend dicker, spindelförmig. Form und Behaarung des 2, -4. Beines wird auf Abb, 10-12 veranschaulicht, Untersuchungsmaterial: Holotypus: (T-1735-75): II: Ljubljana-Trnovo, 12. 4, 1968 (2-a); 2 Ex. Paratypen: (T-1736-75), Fundort wie beim Holotypus; 3 Ex. Paratypen (T-1737­75): 1: 10.11.1968 (7), 5. 6. 1968 (4-a). Holotypus und 3 Paratypen werden in der Zoologischen Abteilung des Naturwissen­schaftlichen Museums, Budapest, 1 Paratypus im Naturhistorischen Museum, Genf, 1 Pa­ratypus im Zoologischen Museum, Hamburg, aufbewahrt. Bemerkung, Der jetzt aufgestellten Gattung Rackia gen. nov. müssen noch zwei Arten eingereiht werden R. miurai (Sasa, 1961) und R. sasai (Mahunka, 1970). Unterschiede zeigen sich in der Form des Gnathosoma (Infracapitulum), in der 1. Sternalplatte und in der Behaarung des Hysterosoma, doch vor allem in der Behaarung des Tibiotarsus vom So die Originalbeschreibung wie die seither erschienenen Veröffentlichungen führen auf .dem H-Segment 2 Haarpaare an. Bei den jetzigen Untersuchungen konnte mit Immersions­vergrösserung das neben h stehende h Haar erkannt werden.

Next

/
Thumbnails
Contents