Dr. Kassai Tibor - Dr. Murai Éva szerk.: Parasitologia Hungarica 8. (Budapest, 1975)

Parasit Hung. 8. 1975. Beiträge zur Kenntnis der Tarsonemiden (Acari) von Kleinsäugernestern aus der Umgebung von Ljubljana (Jugoslawien) Dr. Sándor MAHUNKA Zoologische Abteilung des Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museums, Budapest "To the knowledge of Tarsonemida (Acari) from the burrows of small mammals in the Ljubljana region (Yugoslavia)" - Mahunka, S. - Parasit. Hung. 8. 75-83. 1975. ABSTRACT. Parasitological investigations on burrows of small mammals have been conducted and results related to species of Tarsonemida are presented. Of the identified 27 species, Pediculaster similis sp. n. and Rackia acutifer gen. n. , sp. n. were new to science and most the recorded species proved to be new to the fauna of Yugoslavia. Herr Dr. M. KOSIR, wissenschaftlicher Mitarbeiter aus dem Biologischen Institut der Universität Ljubljana, untersuchte die Verbreitung und Häufigkeit, sowie Ökologie der Nestparasiten in Kleinsäugernestern aus der Umgebung von Ljubljana. Das in BERLE­SE-Apparaten ausgelesene Milbenmaterial wurde mir zur Bestimmung freundlicherweise überlassen, die ökologischen Zusammenhänge sind seiner Arbeit zu entnehmen. In der vorliegenden Arbeit werden die der Ordnung Tarsonemida angehörenden Arten bekannt­gegeben. Material und Methode É Das untersuchte Material stammt von 3 Fundorten; von Sammler erhielt ich folgende Fundortsangaben: I. : Ljubljana, Brdo, Vic. Nester aus leuchten, gepflegten Wiesen. II. : Ljubljana, Trnovo. - Sumpfwiese, liegt am Rande des Ljubljana Moores (Ljubljana barje). III. : Ljubljana, Pot v vnanje gorice. - Weniger typische Moorstelle. Von den drei Fundorten konnten 27 Tarsonemiden-Arten identifiziert werden. Bei nach­stehender Anführung werden die Fundorte mit den obenstehenden römischen Zahlen ver­sehen, doch werden auch die Nummern der danebenstehenden Präparate angegeben, die auf die Nester hinweisen. So kann im Späteren das Material mit dem der Publikation von Herrn Dr. M. KOSIR verglichen werden. Bei den seltener vorkommenden Arten wird aus­serdem auch das Datum des Sammeins angeführt. Die Konstanz-Dominanz der bestimmten Arten untersuchend, konnte sofort festgesteUt werden, dass von den 27 Arten bloss 5 konstant waren und von diesen 2 die gleichzeitig auch dominierten (Bakerdania quadrata)( Ewing, 1917) und B. cultrata (Berlese, 1904). Die erstere von den beiden kann überall angetroffen werden, vor allem dort, wo sich zerset­zende organische Substanzen oder Stallmist befinden, die letztere hingegen nur in der Laubstreu, auch hier seltener, und in Kleinsäugernestern, Von den konstanten Arten kommt Pygmephorus spinosus Kramer, 1877 ausschliesslich nur an Kleinsäugetieren oder in deren Nestern vor. Bakerdania bavarica Krczal, 1959 war bisher ebenfalls aus Klein­säugernestern bekannt. Uber die neue Pediculaster Art, die in unserem Untersuchungs­material ebenfalls häufig angetroffen werden konnte, war bisher - selbstverständlich ­nichts bekannt gewesen. Das Vorkommen der übrigen Arten ist spärlich, vieUeicht Tar­sonemus talpae Schaarschmidt, 1959 kann noch als häufig betrachtet werden.

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