Dr. Holló Ferenc szerk.: Parasitologia Hungarica 3. (Budapest, 1970)

Bei der Mehrzahl der Arten, die der Familie Philometridae ange­hören, haben wir neben der in der Fachliteratur akzeptierten lokalisation auch die Schwimmblase angeführt, da diese Parasi­ten in einem gewissen Stadium ihres Lebens, ihre kleinen Männ­chen oft sogar lebenslänglich, unter der Serosa der Schwimm­blase schmarotzen (MOLNÁR, 1966, 1968a, 1969). Vom wirtschaftlichen Gesichtspunkt aus spielen in den Fisch­wirtschaften nur die Schädlichkeiten der Arten Pisciola geomet- ra und Bothriocephalus gowkongensis eine bedeutendere Rolle. Der letztere Parasit,der von importierten Fischen eingeschleppt wurde»verbreitete sich 1969 ausserordentlich unter den Karpfen­und Graskarpfenbeständen. In den natürlichen Gewässern werden die grössten Schäden von der Ligulose herbeigeführt, die durch Mischinfektion mit Thwai- tia ovata bedeutende Verluste unter den Abramis brama- und Ru­tilus rutilus-Bestand en verursachen kann (MOLNÁR, 1966). Ohne konkrete Beobachtungen über die krankheitserregende Wirkung ge­macht zu haben, kann auf Grund der hohen Anzahl der besiedeln­den Parasiten festgestellt werden, dass in den natürlichen Ge­wässern Ungarns die grössten Schäden von den Fischparasiten Bothriocephalus claviceps , Raphidascaris acus-Larven, Pompho­ rhynchus laevis und Leptorhynchoides plagicephalus herbeige­führt werden. Zusammenfassung Auf Grund der parasitologischen Sektion von 49 Arten angehören­den, insgesamt 1622 Fischen wird über das Vorkommen von 21 Ce­stoden-, 23 Nematoden-, 5 Acanthocephala- und 2 Hirudinea-Art en unter der Fischpopulation von verschiedenen natürlichen Gewäs­sern und Kulturteichen Ungarns berichtet. Einige in der Fachliteratur weniger bekannte ( Gryporchynchus sp.. Streptocara crassicauda ) oder unbekannte larvenformen ( Aga-

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