Dr. Kassai Tibor szerk.: Parasitologia Hungarica 1. (Budapest, 1968)
Wertung der Ergebnisse. Auf Grund unserer Untersucbungsergebnisse konnte festgestellt werden,dass die Böden unserer bewohnten Gebiete mit den Eiern von A. lumbricoldes und T . trichiura verseucht sind. Obwohl die Untersuchungsfläche auf Je einem Hof bloss 100 cm beträgt, was im Verhältnis zur Grösse eines Hofes äusserst gering ist, wurden Eier dennoch häufig angetroffen, so dass der Grad der Verseuchung als hoch bezeichnet werden muss. Die Verteilung der Wurmeier sind in der verschiedenen Teilen des Hofes nicht gleichmässig. .Am häufigsten wurden Eier in der Umgebung des Abortes, des Brunnens und am Rand des Misthaufens vorgefunden, wenigere konnten auf den Spielplätzen der Kinder, vor dem Wohnungseingang nachgewiesen werden. Die wenigsten sind im Spülwasser des Gemüses angetroffen worden. Erwähnenswert ist es, dass in der Gemeinde (Rabçakapl), wo die Gesamtbevölke rung kaum mit Geohelminthen infiziert war,auf dem Kinderspielplatz und im Spülwasser des Gemüses Wurmeier auch in den Höfen nicht angetroffen werden konnten, wo die Einwohner infiziert waren. Die Eier von A. lumbricoides wurden im Boden öfters und in grösseren Mengen angetroffen als. die von T . trichiura . Dies lässt sich zum Teil damit erklären, dass die Ascaris-Welbchen mehrere Eier erzeugen als die Trichuris-Weibchen,aber berücksichtigt werden muss die Tatsache noch, dass in den Höfen auch A. suum Eier verstreut vorkommen. Diese sind nämlich der Form nach vollkommen mit denen von A. lumbricoides gleich und lassen sich auch auf Grund von mikroskopischen Untersuchungen nicht unterscheiden. Deswegen musste auch die Schweinzucht der einzelnen Höfe berücksichtigt werden. Von den 60 untersuchten Höfen Hessen sich nur 53 aus dem Gesichtspunkt der Schweinzucht werten, 7 konnten aus verschiedenen Gründen nicht berücksichtigt werden. In den Höfen wo Schweine gehalten wurden (38 Höfe), war der Boden In 22 Eällen mit Ascaris-Eiern infiziert und in 16 Fällen negativ. In den 22 Infizierten Höfen waren die Einwohner in. 21 Fällen