Dr. Kassai Tibor szerk.: Parasitologia Hungarica 1. (Budapest, 1968)
minthen berlickslchtl^.Bodenmtersuchungen wurden in Mariakáinok, wo Ascaris in 12 £ t Trlchuris in 42 in Lipót, wo Ascaris in 4,2 Trlchuris in 33,8 #,in Brennbergbánya,wo Ascaris in 15,2 Trlchuris in 7,6 in Rábcakapi, wo AscariB bloss in 0,28 Trlchuris in 3,7 # vorkam, durchgeführt. Die angeführten Angaben beziehen sich auf die Gesamtbevölkerung der Dörfer und beruhen auf Bweimaliger Stuhlmusteruntersuchung. In den einzelnen Dörfern wurden je 10 solche Häuser ausgewählt wo die Mehrzahl der Einwohner entweder mit Ascaris oder mit Trlchuris infiziert waren und je 5 solche wo die Einwohner von diesem Wurm nicht befallen waren. Innerhalb des Hofes wurden an den Stellen Bodenproben entnommen, wo sich vermutlich die Wurmeier am leichtesten zerstreuten und van wo die Einwohner sich am meisten Infizieren konnten. Es sind dies: 1. Aus der Umgebung des Abortes 2. In der nächsten Umgebung des Brunn ens ; 3. Vom Rande des Misthaufens 4. Von den Spielplätzen der Kinder 5. Vor dem Eingang des Wohnhauses.* Da das Düngen unserer Gemüsegärten mit menschlichen Fäkalien im Komitat leider sozusagen überall gebräuchlich iBt, musste auch das Spülwasser des Gemüses einer parasitologlschen Untersuchung unterzogen werden. Die Bodenproben wurden an den ausgewählten Stellen von einer 20 cm 2 betragenden Fläche aus cca 5 mm Tiefe genommen.Das Gewicht der einzelnen Proben betrug ungefähr 50 g pro Untersuohungsstelle, welche Menge gänzlich aufgearbeitet wurde. Das zur Untersuchung herangezogene Gemüse wurde gründlich abgewaschen, das Spülwasser untersucht. Die Entnahme der Proben erfolgte am^ Ende-des Sommers, in den Monaten August-September. Qualitative Wurmei-Untersuchungen wurden aus den Bodenproben mit folgender Methode durchgeführt;