Dr. Kassai Tibor szerk.: Parasitologia Hungarica 1. (Budapest, 1968)

Ter bedeutende Effejrtunterschled zwischen den beiden Methoden liegt wahrscheinlich darin, dass während des Auffüllungsverfahren sich sämtliche flotierten Eier ans Deckglas anhaften und so be­stimmt werden können, während bei den zentrifugierten Röhren, das sich bildende Oberflächenhäutchen durch Berühren des Glasstabes und der Drahtöse zerplatzt und nur ein Teil der flotierten Eier sich auf das Objektivglas überführen lässt. In Hinsicht der Wirksamkeit steht das Wlnkelzentrlfugierungs-Ver­fahren an dritter Stelle, da nur aus 32 $ der positiven Proben Wurmeier nachgewiesen werden konnten. Die Verschlechterung des Wirkungsgrades lässt sich wahrscheinlich durch den, während des Verfahrens auftretenden Platzwechsel des Oberflächenhäutchens er­klären, was gleichzeitig zur Verminderung der Wurmeier führt. Die Nativpräparat-Methode ermöglicht bloss den Nachweis von 4-19$ der positiven Pälle. Die beiden letzteren Verfahren eignen sich unter Laboratoriumsverhaltnissen weniger gut zur Bestimmung der Wurme ive rseue hung . Im Vergleich zu der mit der Planzentrifugierungs-Methode mit I. Anreicherungslösung • von spezifischem Gewicht 1270 erreichter Po­sivität (100 $), erhöhte die über ein spezifisches Gewicht von 1270 verfügende Anreicherungslösung der Auffüllungsmethode um 57 $, die Anreicherungslösung von 1400 spezifischen Gewicht der Auf füllungsmethode um 86 $ die Zahl der positiven Proben. Dies weist darauf hin, dass man mit dem Gebrauch einer Anreicherungs­lösung mit spezifischem Gewicht von 1400 auch den Wirkungsgrad der Auf füllungsmethode gewissermassen verbessern kann. Der wei­tere Vorteil der Ca(N03)2 - Lösung mit spezifischem Gewicht von 1400 besteht darin, dass diese Lösung auch nach längerer Zeit nicht eintrocknet und so die mikroskopischen Untersuchungen er­leichtert. Zusammenfassung Auf Grund der durchgeführten Untersuchungen erscheint die Bestim­mung der Verseuchung menschlicher Stuhlmuster durch Wurmeiern mit

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