Dr. Kassai Tibor szerk.: Parasitologia Hungarica 1. (Budapest, 1968)
den negativen Proben der Winkelzentrifugierungs-Methode konnten mit dem Auffüllungsverfahren 84 Proben positiv nachgewiesen werden (41 $ der positiven Proben), von den negativen Proben der letzteren Methode hingegen Hessen sich mit dem Winkle zentr ifugierungs-Verfahren Eier in 14 Fällen nachweisen (7 $ der positiven Proben) . Zwei Stuhlmuster waren nur auf Grund des Nativpräparat-Verfahrens positiv. 3./ Vergleich der zwei Flotationsverfahren (Auffüllungsmethode mit der II. Anreicherungslösung und Planzentrifugierungs-Verfahren mit der I. Anreicherungslösung) und Rativpräparat-Methode . Bei allen drei Verfahren ergaben sich zusammen 19 $ der Proben positiv (vergl. auch Tabelle 1). Biese Positivität konnte mit der Auffüllungsmethode für die Eier sämtlicher Platt- und Fadenwurmarten nachgewiesen werden. Mit dem Planzentrlfugierungs-Verfahren hingegen liessen sich aus sämtlicher positiven Proben nur aus 54$, durch die Nativpräparat-Methode bloss aus 4 $ Wurmeier nachweisen. Mit dem Auffüllungsverfahren konnten in 88 Proben, die mit dem Planzentrlfugierungs-Verfahren negativ waren, ebenfalls Wurmeier angetroffen werden (44 $ der positiven Proben). Wertung der Ergebnisse. An Hand der erhaltenen Ergebnisse lässt es sich erkennen,dass die Auffüllungsiaethode hinsichtlich ' des Nachweises von Wurmeiem bedeutend wirksamer ist, als die während den Untersuchungen zum Vergleich herangezogenen übrigen Verfahren. Mit der Auffüllungsmethode konnten in 57-46 $ mehr Proben Wurmeier nachgewiesen werden, als mit der in Wirksamkeit an zweiter Stelle stehenden Planzentrifugierungs-Methode. Dies ist ein bedeutender Unterschied. Den Gebrauch der Planzentrlfugierungs-Methode neben der Auffüllungsmethode halten wir trotzdem für notwendig,da von 205 Fällen in 14 (7 $) die Verseuchung der Proben allein mit diesem Verfahren erkannt werderkennte . Die Unterschiede der Auswirkung beider verschiedener Verfahren lässt sich hinsichtlich des Nachweises von A. lumbricoides , T . trichiura-Elern gleicherwiese nachweisen, bezüglich der Eier:: von H. nana und E. vermicularls besteht dies wahrscheinlich in geringerem Auemasae.