Matskási István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 92. (Budapest 2000)

Hieke, F.: Revision einiger Gruppen und neue Arten der Gattung Amara Bonelli, 1810 (Coleoptera: Carabidae)

Synonyme - Amara (Leiocnemis) aimaki JEDLICKA, 1964: 290 (Synonymisiert durch HlEKE 1973: 5, hiermit erneut bestätigt).-Beschrieben nach 6 Exemplaren aus dem Ostgobi und aus dem Zentral aimak. Typen: HT, AT und 1 PT (alle HNHM). Locus typicus: Mongolei, Ostgobi aimak. Ulan chosu, 38 km SO von Cojren, 1200 m. Die drei Typen (HNHM) wurden im Zuge der vorliegenden Arbeit erneut geprüft und genitali­ter untersucht. Die männlichen Typen besitzen im Internalsack die gleiche Struktur wie A hanhaica, was die Richtigkeit der damaligen Synonymisierung bestätigt. Merkmale - Tschilscherin hatte in der Beschreibung die Größe mit 5 1/4-6 mm angegeben. Ihm lagen aber nur wenige Tiere vor. Aus dem umfangreicheren mir aus dem Changai-Gebirge vor­liegenden Sammlungsmaterial ergeben sich als Körperlänge die Werte der folgenden Tabelle: Größe (mm) 5,4 5,6 5.8 6,0 6,2 6,4 6,6 6. S 7,0 â Expl. ­3 1 8 10 10 4 2 1 $ Expl. 3 1 4 7 12 4 1 1 ­Summe 3 4 8 15 22 14 5 3 1 Große Art (Abb. 90-91 ), meist um 6,2 mm (5,4-7,0 mm), Käfer immer apter. Körper mit bau­chigem Hinterleib, der meist in der Mitte, seltener weiter vorn seine größte Breite besitzt. Oberseite pechfärben, alle Körperanhänge rotbraun. Kopf nicht verdickt, mit stark vorgewölbten Augen. Fühler relativ lang, nicht perl schnür för­mig, die mittleren Glieder von der Schmalseite betrachtet immer wenigstens doppelt so lang wie breit. Kinnzahn stumpf, höchstens undeutlich zweispitzig. Halsschild bald schwächer, bald stärker quer, mit größter Breite ein wenig vor der Mitte. Nach vorn nur wenig mehr verschmälert als nach hinten. Hinterrand gerade oder sehr schwach konvex ge­krümmt. Seiten in der basalen Hälfte gerade, nach hinten konvergierend. Hinterecken scharf, größer als 90°. Vorderwinkcl kurz abgerundet, kaum über den Vorderrand vorstehend. Äußere Basalgrube klein, wenig auffallend, sehr nahe an den Hinterwinkeln liegend. Innere Basalgrube als kurzes , deut­liches und oftmals sogar vertieftes Längsstrichel ausgebildet. Basis fast immer völlig glatt, seltener mit wenigen zarten Pünktchen nahe dem Hintcrende der Basaleindrücke. Basis ein wenig schmaler als die Basis der Flügeldecken. Elytren kurz eiförmig, stark gewölbt. Streifen nur schwach punktiert. Basalkante schwach ge­bogen, ohne Humeralzähnchen an den Schultern. Series umbilicata in der Mitte breit unterbrochen. Mikroskulptur in beiden Geschlechtern aus isodiametrischen Maschen bestehend. Unterseite nicht punktiert, Metepisternen stark verkürzt, nur wenig länger als vorn breit. Pro­sternal fortsatz an der Spitze manchmal undeutlich quer abgestutzt, gewöhnlich nur an der Spitze mit einer Randung, die mitunter fast erlöschen kann. Prosternum des Männchens in der Mitte glatt, selte­ner mit einigen schwer sichtbaren Pünktchen. $ mit 2, Ç mit 4 Analporen. Mittelschienen beim cj in ganzer Länge, Hinterschienen in der distalen Hälfte kräftig gekrümmt. Hintere Tibien des rj innen vor der Spitze ohne Spuren einer bürstenförmigen Behaarung. Penis relativ breit, seine Spitze abgerundet und nur wenig nach links geneigt, Paramerenhaken relativ groß. Struktur im Internalsack ähnlich wie bei A. mixaltaica n. sp., aber in der Mitte mit gro­ßem, netzartig skierotisiertem, ovalen oder runden Fleck (nicht zylinder- bis schlauchförmig wie bei A, mixaltaica), der in der Längsrichtung steht. Die beiden vorderen Flecken sind relativ groß, aber der

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