Matskási István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 92. (Budapest 2000)

Hieke, F.: Revision einiger Gruppen und neue Arten der Gattung Amara Bonelli, 1810 (Coleoptera: Carabidae)

Mitteleuropa (HORION 1941: 266), im südlichen Fennoskandien (LINDROTH 1945: 136) und nur im nördlichen S.Europa. Auf den Britischen Inseln nur in England (LlNDROTH 1974: 87). In allen Bcnc­lux-Ländern und in Mittel- und O.Frankreich (besonders im Pariser Becken und im Elsaß), wahr­scheinlich auch in den O.Pyrenäen (JEANNEL 1942: 932). Nicht in der Schweiz (MARGGI 1992: 355), in Österreich sehr selten. In N.Italien, in den Abruzzcn und auf den Monti Sibillini in Umbricn (MAGISTRETTI 1965: 352). In O.Europa verbreitet, aber aus der Slovakei (HEJKAL 1992: 388) und Ungarn (Gebiet des Neusiedler Sees, nach CSIKI 1946: 352) bisher sehr spärlich gemeldet. Scheint auf dem Balkan weitgehend zu fehlen, aber aus Rumänien (in den S.Karpaten) sind Funde (falls nicht fehldctcrminiert) bekannt (TEODOREANU 1969: 98). In Polen (BURAKOWSKI etal. 1974: 37), Bela­rus (ALEKSANDROWITSCH 1991: 63), Baltikum (Zitate bei LlNDROTH 1945: 137;HABERMAN 1968: 421) und in den nördlichen und mittleren Teilen des europäischen Rußland (KRYSHANOWSKU 1965: 61) weit verbreitet. Auch im Raum St.Pctersburg (OBERT 1875: 113) und im südlichen Kardien (PALMEN 1946: 35), im Osten bis zum Ural (MOTSCHULSKY 1844: 189). In neuerer Zeil haben KOS­MINYCH & Jcsjumin (1991: 44) und KOSYREW (1991: 34) sie von dort gemeldet. Die Verbreitung nach dem SO ist unklar. Im Gebiet Uljanowsk an der Wolga wurde sie von ISAJEW (1994: 16) gefun­den. Östlich des Urals war die Verbreitung noch ungenügend bekannt. JAKOBSON (1905: 360) nannte die Gebiete Tobolsk und Irkutsk. SAHLBERG ( 1880: 35) hatte die Art aus Tjumen in W. Sibi­rien gemeldet. POPPIUS (1906: 49) nannte einen Fundort an der oberen Lena im Gebiet Irkutsk. Nach SCHILENKOW (1974: 66) kommt die Art in SW.Baikal-Gebiet vor. Die von JEDLlCKA (1968: 128) aus der Mongolei gemeldeten Funde waren fehlbestimmtc A. hanhaica (HlEKE 1972: 422). Durch die Synonymiserung der A. haeckmanni mit A. infima (HlEKE 1973: 10) kam zum Areal der weitab gele­gene locus typicus der A. haeckmanni, nämlich Kirgisstan, Talas-Alatau (Ur-Maral-Tal) hinzu. Nach Untersuchung von umfangreichen Material der Art kann das in der Literatur bekannte Areal im wesentlichen bestätigt werden, deswegen soll nur die weniger bekannte Verbreitung im Os­ten des Areals genauer dargestellt werden. RUSSLAND europ.: Aus dem europäischen Teil Rußlands lagen zahlreiche Belege aus dem Gebiet St. Petersburg, aus Jaroslawl (ZMAS) und Uljanowsk an Wolga (cKab) sowie aus dem ehe­maligem Königsberg (ZMUA, MCSN) vor. Keine Belege aus der Ukraine. KAUKASUS: Im Gebiet des Kaukasus kommt A. infima in Dagestan (ZMHB, IEME) und im O.Kaukasus am Mt. Schach-Dag, Ascrbaidshan (ZMHB, cBelo) vor. TÜRKEI: Wegen der Belege vom Schach-Dag ist der Fundort "20 km W Torul, 2200-2600 m, Kara-Dag, Giresuni Dagl., TR bor.-or." (cHcjk) wahrscheinlich richtig. RUSSLAND sibir.: Ural: "Katav, Mt. Urcngai" (NMPC). Gebiet Orenburg: Bolotowsk (ZMHB, IEME). Altai: "Altai" (ZMHB). Republik Tuwa: "Tuwa, E.Tannu-Ola" (UZMH). Gebiet Nowosibirsk: "Karatschi" im S des Gebietes Nowosibirsk (ZMAS).-Tobolsk (ZMAS). Gebiet Kras­nojarsk: Krasnojarsk (ZMAS), Minusinsk (ZMAS), "Nowonikolajewka, Bcjskij Rayon" (IBPW). Gebiet Irkutsk: "N.Baikal, fl. Kitschcra" (ZMAS), "Bolschaja Glubokaja" bei Irkutsk (ZMAS, cSchil), "Werchol. Gora" bei Irkutsk (ZMAS), "Padun" an der Wcrchnaja Tunguska (ZMHB, ZMAS). Burjatien: Bargusinskij Trakt (ZMAS), Ulan-Ude (NMPC, Tut/.). Transbaikalien: Bere­sowka a. Amur (Linz), Darasun (ZMAS, cS>c\\\\).-.Iakulien: Zwei loc bei Jakutsk (ZMAS). "Sibérie orient.", Karelin (MNHN), "Sibir. or.", REITTER (MCSN). MONGOLEI: "Selenga, Mongolia sept., CHAFFANJON 1896" (ZMHB). KASACHSTAN: "Mts. Ak-Tau, S.Kasachstan" (cKab), "Aulie" (NMPC), SO von Karkara­linsk (ZMHB), "Now.-Pjatigorskojc, Tarbagatai" (ZMHB), 20 km NO Tarbagatai, Semipal. Ohl." (ZMHB), "Katon Karatschaj, O.Kasachstan" (cKab). KIRGISSTAN: Dolon-Pass im Kirgisskij ehr. (ZMHB), "Dshetim-Bej ehr., über Mündg. fl. Argali" (ZMHB), "Talas. Kirghh." (ZMHB), "N.Seite Talas-Alatau SW Koksaj" (ZMHB).

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