Matskási István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 92. (Budapest 2000)

Hieke, F.: Revision einiger Gruppen und neue Arten der Gattung Amara Bonelli, 1810 (Coleoptera: Carabidae)

Va." (MCZC). Wisconsin; 1 Expl. "Burlington, Wis." (ZMHB); 2 Expl. "Wis." (MCZC). Wyoming: 1 Expl. "Albany Co., S side Laramie 2200 m, Wyoming" (CASC). Verbreitung - Wahrscheinlich transkonlinental in N.Amerika vom südlichen Kanada bis weit in den Süden der USA. Ökologie - Sowohl in der Ebene wie im Gebirge. Fliegt gut, wie mehrere am Licht gefangene Tiere beweisen. Stark immature Exemplare trugen die Angabe für das Sammeldatum "V-VII". Anmerkung - LlNDROTH (1968: 730) hatte die Art mit A littoralis synonymi­siert. Die Untersuchung der Typen hat aber gezeigt, daß es sich um eine schwer er­kennbare valide Art handelt. Die von mir bisher untersuchten, aber schon von an­deren Carabidologen determinierten Exemplare in verschiedenen amerikanischen Museum waren teils als A. littoralis, teils als A. impuncticollis determiniert. Die Synoymisierung der A microeephala und A recticollis mit A littoralis durch LlN­DROTH (1968: 730) ist. ungültig. Beide Namen sind Synonyme zu A. turbata. Amara (Amara) sera SAY, 1834 (Abb. 65-73) Typen - Typen aus Mexiko ohne genauen Fundort, Anzahl nicht angegeben (SAY, 1834: 429). Typen verschollen (LlNDROTH & FREITAG 1969: 326); Deutung der Beschreibung bei HlEKE (1993: 108). Ein Neotypus wurde noch nicht designiert. Locus typicus: Mexiko. Synonyme - Amara azteca BATES, 1882: 79 (Synonymisiert durch HlEKE 1993: 108). Typen: Wahrscheinlich drei Exemplare (BMNH) aus "Mexico, Las Vigas, Oaxaca (HÖGE)". LT S aus Oa­xaea, Mexiko, zwei $ aus Oaxaca und aus Las Vigas als PT, designiert durch HlEKE (1993: 108).-Locus typicus: Las Vigas, Oaxaca, Mexiko. Merkmale - Meist 8,0-8,5 mm groß, in der Färbung und im Habitus und allen anderen wichti­gen äußeren Merkmalen der A littoralis MANNERHEIM, 1843 am ähnlichsten. Der Halsschild (Abb. 65-66) ist aber relativ kürzer, breiter und weniger stark nach vorn verengt als bei dieser Vergleichs­art. An der charakteristischen Form des Halsschildes und dessen nur schwach gewölbter Basis meist leicht zu erkennen. Neben der tief eingedrückten strichförmigen inneren ist auch die äußere Basal­grube als schräge flache Eindellung gut sichtbar. Am Halsschild sind die Vorderwinkel noch stump­fer als bei A. littoralis und stehen nur sehr geringfügig (etwa um die Dicke des zweiten Fühlergliedes) über den Vorderrand vor. Während bei A. littoralis der Basalrand des Halsschildcs zu den Hinterwin­keln meist gerade verläuft oder gar leicht nach hinten gebogen ist, zeigt er bei A. sera neben den Hin­terwinkel eine schwache Ausbuchtung und ist dabei meist sogar schwach nach vorn gebogen. Die Basis des Halsschildes ist bei A. littoralis neben den Hinterwinkeln zwar nur leicht, aber regelmäßig zum Seitenrand hin gewölbt, bei A sera dagegen fast eben. Die kaum punktierten Streifen auf den Flügeldecken sind erst im apikalen Sechstel schwach vertieft Penis (Abb. 68-70) im Spitzenteil stärker symmetrisch als bei A. littoralis. Die Spitzenlamelle ist lang-dreieckig mit abgerundetem Apex und nur wenig länger als breit (bei A. littoralis parallelsei-

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