Matskási István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 92. (Budapest 2000)

Hieke, F.: Revision einiger Gruppen und neue Arten der Gattung Amara Bonelli, 1810 (Coleoptera: Carabidae)

Sehr ähnlich in Größe, Färbung und Habitus ist die A. milalaensis HlEKE, 1997 vom Paß Mila-la in S.Tibet. A. milalaensis besitzt aber einen stärker vorste­henden Innenzahn an den Mitteltibien des S und der Seitenrand des Halsschildes vor den Hinterwinkeln ist schwächer sinusförmig geschwungen. Bei dieser Ver­gleichsart ist der Penis prinzipiell von gleicher Gestalt wie bei A. involans, vorn aber breiter als bei dieser Art. Am auffälligsten unterscheiden sich beide Arten in der Form der Gonostyli. Bei A. milalaensis sind sie schmal zungenförmig, bei A. involans breit und fast kreisrund. Verbreitung-Flugunfähige Hochgebirgs-Art, die endemisch im Que'er Shan in Sichuan lebt. Amara (Curtonotus) yupeiyuae sp. n. (Abb. 204-208) Typen - Holotypus (cT) und 3 Paratypen (ó* $ $) mit chinesisch beschrifteten Originalctiketten und einem Etikett mit der Übersetzung "China, Prov. Yunnan, Deqing, Meilixue Shan, 4300-4600 m, 28. 7. 82, leg. WANG Shui-Yong". HT und 1 PT im 1ZAS, 2 PT im ZMHB. Locus typicus: Deqing im Meilixue Shan, Yunnan, China. Merkmale - Gestalt dieser apteren Art (Abb. 204) relativ schlank, Elytren auf der Scheibe schwach abgeplattet. Körperlänge 9,0 mm beim HT und einem PT (<$), 9,2 (cj) und 8,6 ($) bei den anderen PT. Körper pechschwarz, beim HT rötlich pechbraun (nicht voll ausgefärbt). Beine sehr dun­kel rotbraun, Fühler und Taster einfarbig gelblich rot. Kopf etwas verdickt, mit zwei Supraorbitalporen, Stirn glatt. Augen relativ schwach vorge­wölbt. Fühler lang, um ungefähr ein Glied den Hinterrand überragend. Kinnzahn deutlich zweispit­zig. Halsschild mit größter Breite in der Mitte, nach vorn und hinten etwa gleich stark verschmälert. Seiten bis vor die Hinterwinkel gleichmäßig rund gebogen, vor ihnen kurz und kräftig konkav ge­schwungen. Der durch die Ausschweifung abgeschnürte parallelseitige Abschnitt der Halsschildba­sis ist etwa so lang wie das vierte Fühlcrglied. Hintcrecken scharf, etwas kleiner als 90°. Vorderwin­kel stumpf und etwa so weit über den Vorderrand vorstehend, wie das zweite Fühlerglied an der Spit­ze dick ist. Hinterrand an den Seiten sehr schwach nach hinten abgeschrägt. Innerer Basaleindruck längsgrubig und sehr deutlich, äußerer entweder völlig erloschen (beim HT) oder als wenig deutliche kurze Längsgrube erkennbar (bei 2 PT). Basis um die und in den Basalgruben schwach, aber relativ grob punktiert. Die Punktierung kann sich lateral weiter nach vorn erstrecken (beim HT und einem PT). Seitenrandkehle schmaler als die Basis des ersten Fühlergliedes, hinten nicht verbreitert. Elytren schmal eiförmig, vorn kräftig gestreift. Am Apex werden die Streifen sehr fein, sind aber in den vorderen 2/3 gut erkennbar punktiert. Basalkante fast gerade (HT) oder nur sehr schwach gebogen (PT), an den Schultern ohne scharfen Winkel in den Seitenrand übergehend, ohne Humeral­zähnchen. Ohne subapikale Nabelpunkte im hinten fast erloschenen 7. Streifen. Series umbilicata in der Mitte sehr breit unterbrochen. Oberseits in beiden Geschlechtern gleich fein isodiametrisch ge­netzt. Proepisternen glatt. Metepisternen nur wenig länger als vorn breit, mit wenigen groben Punk­ten nahe dem oberen Rand. Prosternalfortsatz völlig ungerandet. Vorderbrust des rS in der Mitte ohne

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