Matskási István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 92. (Budapest 2000)
Hieke, F.: Revision einiger Gruppen und neue Arten der Gattung Amara Bonelli, 1810 (Coleoptera: Carabidae)
Merkmale - Von der Nominalform verschieden durch den größeren Körper (ssp. simplex s. str. ca. 7,5 mm), schwarzbraune Oberseite (ssp. simplex s.str. immer mit braungclben Elytren), mehr geraden Hinterrand des Halsschildes und deutlichere äußere Basalgruben (Abb. 176). Gonostyli (Abb. 177) wie bei der Nominatrasse. Wahrscheinlich flugfähig, da die Hinterfliigel nicht erkennbar verkürzt sind. Von der ähnlich gefärbten A. hedjazica HlEKE, 1988 (aus den westlichen Randgebirgen im Norden der Arabischen Halbinsel) durch die langen Metepisternen und den nur nach vorn verschmälerten Halsschild (bei A. hedjazica nach vorn und hinten etwa gleichstark verschmälert) sowie die schärferen Hinterwinkel sicher zu unterscheiden. A. erberi aus dem Maswar-Gebirge in Yemen ist robuster, breiter und glänzt oberseits stärker als die ssp. omanensis. Bei ihr sind die Basalgruben auf dem Halsschild fast erloschen und die Metepisteinen sind stark verkürzt, fast so breit wie lang (bei der ssp. omanensis doppelt so lang wie vorn breit). Bei gleicher Form und Länge sind die Gonostyli bei A. erberi fast doppelt so breit wie bei der ssp. omanensis. Es ist möglich, daß ssp. omanensis sogar eine selbständige Art ist, die sich spezifisch von A. simplex unterscheidet. Auf ein einzelnes Weibchen sollte aber eine neue Art nicht begründet werden. Immerhin fällt es aber so stark auf, daß mit der Beschreibung innerhalb der A. simplex auf diese merkwürdige Amara aufmerksam gemacht und zu weiteren Aufsammlungen angeregt werden soll. Amara (Bradytulus) astrophila sp. n. (Abb. 178-182) Typen - Holotypus (S) und 2 Paratypen (cj $) mit Fundortzettcl "China, SC.Tibet, C.KanglisSLi Shan Mis., 5000-5200 m, 19.-20. VI. 1995, leg. A. WRZEZIONKO (HT und 1 PT in cKli, 1 PT im ZMHB). Locus typicus: Zentraler Kangtissushan, Tibet, China. Merkmale - Relativ kleine, breite Art (Abb. 178-179). Körper 5,8 (HT), 5,5 (PTc?) und 5,5 (PT$) lang, kurz und gedrungen. Pechschwarz, Beine dunkel rötlichbraun, Fühler etwas heller rotbraun, die zwei basalen Glieder und die Oberlippe schwach rotgelb aufgehellt. Auch die Taster rotbraun mit hellerer Spitze. Hintcrflügel vollständig reduziert. Kopf glatt mit zwei Supraorbitalporcn. Stirnfurchen scharf eingedrückt, nach hinten divergierend. Augen kräftig vorgewölbt. Fühler mit kurzen Gliedern, den Hinterrand des Halsschildes nicht erreichend. Kinnzahn stumpf, nicht zweispitzig. Halsschild nach vorn und hinten wenig verschmälert. Seiten nur leicht gerundet mit kurzer Ausschweifung vor den Hinterecken. Hinterrand in der Mitte sehr leicht konkav ausgeschnitten. Hintcrecken fast rechtwinklig (HT) oder etwas größer als 90° (PT), an der äußersten Spitze abgestumpft. Vorderwinkel stumpf verrundet und etwa so weit über den Vorderrand vorstehend, wie das dritte Fühlerglied in der Mitte dick ist. Beide Basalgruben kräftig eingedrückt, die innere als breite Längs-