Matskási István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 92. (Budapest 2000)
Hieke, F.: Revision einiger Gruppen und neue Arten der Gattung Amara Bonelli, 1810 (Coleoptera: Carabidae)
A. consimilis BALIANI, 1938 und A. katajewi gleichen sich in der Form der Hinterwinkel des Halsschildes und der Lage des postangularen Porenpunktes auf ihm, A. consimilis ist aber größer als 8, A. katajewi kleiner als 7 mm. Bei A. consimilis ist die innere, oft auch die äußere Basalgrube am Halsschild gut sichtbar, bei A. katajewi fehlt die äußere und die innere ist fast erloschen. Bei A. consimilis ist die Penisspitze parallelseitig, bei A. katajewi konvergiert sie zum Apex hin. Die Strukturen im Internalsack sind bei beiden Arten verschieden. A. obscuripes BATES, 1873 hat ebenfalls runde Hinterwinkel am Halsschild, ist aber größer als A. katajewi, hat eine seitlich schwach niedergedrückte Basis und einfarbig schwarze Beine. Die Penisspitze ist bei A. obscuripes parallelseitig, bei A. katajewi nicht. Unter den ostasiatischen Arten der Gruppe bilden A. magnicollis TSCHITSCHERIN, 1894/;, A. sericea JEDLICKA, 1953 und A. katajewi vermutlich eine Abstammungsgemeinsschaft. Diese drei Arten besitzen einen ähnlichen Habitus, einen kuppeiförmig gewölbten Halsschild mit stark reduzierten Basalgruben und eine zum Apex hin verjüngte Penisspitze. Nur A. katajewi hat aber verkürzte Metepisternen. Bei A. sericea sind zwar die Proportionen des Halsschildes ähnlich denen von A. katajewi, aber sie ist immer größer (mehr als 7,5 mm) als A. katajewi (kleiner als 7,0 mm). A. magnicollis ist so groß wie A. katajewi, besitzt aber einen kürzeren Halsschild, bei dem die Vorderwinkel stumpfer sind als bei A. katajewi und weniger weit über den Vorderrand vorstehen. Bei A. magnicollis ist gewöhnlich auch die innere Basalgrube am Halsschild erloschen, bei A. katajewi ist sie zwar stark reduziert, bleibt aber immer sichtbar. Die Penisspitze der drei Arten ist sehr ähnlich, aber der Grad der Zuspitzung ist geringfügig verschieden. Die Internalsackstrukturen und die Gonostyli helfen bei der Erkennung und Unterscheidung der drei Arten wenig. Verbreitung - In Sibirien nur im südlichen Baikalgcbict, in der Mongolei, im nördlichen und mittleren China (Qinghai, Gansu, Sichuan). Ich fand die Art (HT) im laubbedeckten Sand auf einer höheren Terrasse des Flüßchcns Margasan, eines rechten Zuflusses zum Irkut in Sun-Murino (Burjatien). Es ist bemerkenswert, daß diese offenbar flugunfähige Art ein so großes Areal besiedelt. Amara (Paracelia) erberi sp. n. (Abb. 173a175) Typen - HT Ç (cErb) und ein PT y (ZMHB) mit Fundortzettel "Yemen, Maswar-Gebirge, Umg. Bayt al Main, 3050 m, 3. 4. 96, ERBER". Locus typicus: Maswar-Gebirge, bei Bayt al Main, Yemen.