Matskási István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 92. (Budapest 2000)
Hieke, F.: Revision einiger Gruppen und neue Arten der Gattung Amara Bonelli, 1810 (Coleoptera: Carabidae)
randkehle sehr schmal, hinten kaum breiter als vorn. Hinterwinkel sehr stumpf, aber nicht abgerundet. Vorderwinkel stumpf verrundet und geringfügig (um die Dicke des 2. Fühlerglicdcs) über den Vorderrand vorstehend. Hinterrand in der Mitte schwach (beim HT) oder auch deutlicher konkav ausgeschweift. Innere Basalgrube als schrägstchendes Strichel mehr oder weniger gut sichtbar. Äußere Basalgruben kürzer, grübchenförmig, weniger gut sichtbar, außen manchmal durch eine angedeutete schrägstehende Falte begrenzt. Basis nahezu glatt, meist aber mit 3-4 Punkten hinten am inneren Basaleindruck. Flügeldecken kurz-eiförmig, stark gewölbt, mit kräftig eingeritzten, deutlich, aber zart punktierten Streifen. Basalkante stark durchgebogen. Auf der Unterseite sind nur die ersten 1-3 Abdominalstcrnitc lateral zerstreut grob punktiert. Metepisternen kurz. Wie bei allen Arten der Gruppe ist die Mitte der Vorderbrust beim çj unpunktiert und die Weibchen tragen 4, die Männchen 2 Analporcn. Penis (Abb. 135) mit abgerundetem Apex, Spitze schwach nach links gebogen. Im Internalsack ist die kappenförmige Verdunklung nahe der Spitze wahrscheinlich (Typen leicht immatur!) schwächer ausgeprägt als bei den anderen Arten der Gruppe. Im Bulbus-nahem Teil des Intemalsackes befindet sich links eine breite, aber nur angedeutete (immatures Exemplar!) Längsröhre. Gonostyli (Abb. 136) wie bei den anderen Arten gleichmäßig zungenförmig. Bei A. daochengensis sind die Vorderwinkel des Halsschildes stärker abgerundet und stehen weniger weit vor als bei A. stricticeps, die Augen sind stärker gewölbt als bei dieser Vergleichsart. Auch ist die Penisspitze bei A. stricticeps breiter als bei A. daochengensis. Besonders ähnlich der A. daochengensis ist A. litangensis. Beide Arten sind besonders schwer voneinander zu unterscheiden. A. litangensis ist im Durchschnitt schlanker und schmaler als A. daochengensis. Besonders der Hinterleib ist bei A. daochengensis breiter als bei A. litangensis, aber nicht so breit wie bei A. dequensis. Die Basalkante der Elytren ist bei A. daochengensis stärker durchgebogen als bei A. litangensis. Der Penis von A. litangensis ist kurz vor der Spitze ebenso breit oder breiter als in der Mitte, bei A. daochengensis verschmälert er sich im vorderen Drittel kontinuierlich zur Spitze hin. Die Gonostyli von A. daochengensis sind ein wenig kürzer und breiter als die von A. litangensis. Verbreitung - In der chinesischen Provinz Sichuan, vermutlich endemisch bei Daocheng. Amara (Reductocelia) markamensis sp. n. (Abb. 137-138, 161) Typen - Holotypus (<$) (OMNH) und 3 PT (ZMHB) mit Zetteln "E.Tibet, "Loa Shan" pass, road Markam-Zogang, 10 km W of Markam, 27.-28. VI. 1997" und "29°42'N + 98°32' E, alpine meadow 4300 m, leg. M. TRYZNA et O. SAFRANEK". 3 PT (2 PT ZMHB, 1 PT in cito) mit Zettel "SE.Tibet, Zong La Shan" pass, 5 km E of Markam, 4100 m, 15. VIII. 1997, alpine meadow", leg. M TRYZNA et O. SAFRANEK". 20 Paratypen ( 1 4 PT cito, 4 PT ZMHB, 2 PT HNHM) "SE Tibet, "Zhong La Shan" pass, 5 km E of Markam, 3.-6. VIII. 1998, alpine meadow, ca. 4100 m, O. Safranek et M. Tryzna Igt. Locus typicus: Lao Shan-Pass, 10 km W von Markam, O.Tibet, China.