Matskási István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 92. (Budapest 2000)

Hieke, F.: Revision einiger Gruppen und neue Arten der Gattung Amara Bonelli, 1810 (Coleoptera: Carabidae)

Penisspitze (Abb. 127-128) nach links geneigt, vor der Spitze breiter als in der Mitte. Parame­renhaken sehr lang und groß wie bei allen Arten der Gruppe. Internalsack spitzennah mit einer hau­benförmigen Verdunklung, in der Basalhälfte links mit dunklem Längsfleck. Zwischen der dunklen spitzennahen Haube und dem Längsfleck nahe der Mitte mit einem weiteren kurzen, oft schrägste­henden Längsfleck. Gonostyli kurz zungenförmig (Abb. 129-130). Die Art steht zwischen A. stricticeps und A. litangensis. Von A. stricticeps durch die stumpf verrundeten, nur wenig vorstehenden Vorderwinkel des Hals­schildes und die wie bei A. litangensis vorgewölbten Augen verschieden. Körper im Durchschnitt breiter und klobiger als bei A. litangensis. Schenkel wie bei A. stricticeps unterseits pechfarben getrübt, bei A. litangensis meist hell. Von A. li­tangensis nur durch den breiteren Penis und die beiden dunklen Längsflecken im Internalsack, die bei A. litangensis fehlen, sicher zu unterscheiden. Meist ist die Art schon an der völlig glatten Basis des Halsschildes (wie bei der noch breiteren A. dequensis) zu erkennen. Verbreitung - in SO.Tibet bei Markam. Amara (Reductocelia) muliensis sp. n. (Abb. 131-132, 166-167) Typen-Holotypus Ç (ZMHB) mit Fundortzettel "China, S. Sichuan, 30 km NW Muli (Bowa), 28.07 N, 101.05 E, 3500 m, M. BocÁK leg. 2. VII. 1998"; Paratypus $ (ZMHB) mit Fundort-Angabe "Ch-NW.Sichuan, 24/7. 1995, 28.07 N, 101.05 E, 30 km NW Muli/Bowa, mixed forest, m 3500, JAROSLAW Turna leg.". Locus typicus: 30 km NW Muli (Bowa), S. Sichuan, China. Merkmale - Aptcrc Art mit eiförmigem Körperumriß (Abb. 131-132). Oberseite hell pechfar­ben, glänzend. Alle Körperanhänge dunkel rötlichgelb. Kopf verdickt, mit schwach vorgewölbten Augen und deutlich markierten kurzen Stirnfur­chen. Fühler auch beim Ç den Hinterrand des Halsschildes schwach überragend. Halsschild mit größter Breite in der Mitte, aber nach hinten nur äußerst schwach, nach vorn deutlicher verengt. Vorderwinkel spitz, so weit vorstehend wie das zweite Fühlcrglied lang ist. Hin­terwinkcl eckig, nicht abgerundet. Hinterrand in der Mitte ausgeschweift. Beide Basalgruben gleich tief, breit rinnenförmig und leicht schräg stehend, die innere reicht etwas weiter nach vorn als die äu­ßere. Basis in und um die Basalgruben schwächer (HT) oder stärker (PT) punktiert. Die Fläche zwi­schen dem Seitenrand und dem hinteren Ende der äußeren Basalgrube nicht zum Rand hin nach unten abfallend, sondern eben, horizontal stehend. Seitenrandkchle sehr schmal, vorn kaum schmaler als hinten. Elytren auch beim 9 schwach glänzend, fein gestreift. Streifen undeutlich punktiert. Basalkan­te schwach durchgebogen, zu den winzigen Humeralwinkeln nach vorn gekrümmt. Unterseite nur an den Seilen der ersten 2-3 Abdominalstcrnite zerstreut schwach punktiert. Gonostyli (Abb. 166-167) zungenförmig, ein wenig schlanker als bei den anderen Arten der Gruppe.

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