Matskási István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 92. (Budapest 2000)

Hieke, F.: Revision einiger Gruppen und neue Arten der Gattung Amara Bonelli, 1810 (Coleoptera: Carabidae)

Synonyme - Amara (Celia) commentabilis LUTSHNIK, 1934: 21 (Synonymisiert durch HlEKE 1973: 23 mit A. laevicollis MÄKLIN, 1878). Typen: Nur HT S (ZMAS), siehe auch HlEKE (1993: 61 ). Locus typicus:, Altai, Rußland. Amara (Celia) sibiricola LUTSHNIK, 1934: 21 (Synonymisiert durch HlEKE 1973: 99 mit A. laevicollis MÄKLIN, 1878). Typen: 3 Syntypcn, LT S , designiert durch HlEKE (1973: 99), 2 PT ver­schollen, siehe auch HIEKE (1993: 61). Locus typicus: Taldursker Gletscher im Altai, Rußland. Amara (Celia) begeri JEDLICKA, 1968: 143 (Synonymisiert durch HlEKE 1973: 13). Typen: HT S, AT $ und ein PT <? (alle HNHM), siehe auch HlEKE (1993: 61). Locus typicus: Zwischen Schargin-Gobi und Beger-nur, Mongolei (Gobi-Altai aimak). Merkmale - Körper (Abb. 113-114) relativ schmal und etwa so groß wie die Nominatrasse. Halsschild schmaler (1/br = 1,50-1,67, im Durchschnitt 1,59) als bei der ssp. saginata s. Str., weniger nach vorn verschmälert, mit stumpferen Vorderecken, die nur wenig vorstehen. Basis des Halsschil­des an den Seiten nicht flach gedrückt. Immer apter. Strukturen im Internalsack (Abb. 115-116) wie bei der ssp. saginata s. Str., der linke Fleck sehr deutlich, meist größer als bei der Nominatrasse. Material - Untersucht wurden die Typen der Unterart und aller ihrer Synonyme sowie etwa 200 Exemplare. Die Fundorte sind aufgelistet bei HIEKE (1993: 69), richtig bleiben alle dort aus der Mongolei zitierten Fundorte, soweit sie nicht im Ostgobi aimak liegen (können zu A laticarpa gehö­ren). Verbreitung - Im Osten des russischen Altai (eigene Funde im O.Teil des Tschujsker Traktes bei Ongudaj und Kosch-Agatsch) und in der Mongolei ohne den äußersten Osten. Amara (Celia) laticarpa BATES, 1873 (Abb. 119-124) Typen - Zwei Syntypen 9 aus "Hiogo", LT 9 und PT $ (beide BMNH), designiert durch HlEKE (1993: 61). Locus typicus: Hiogo, Japan. Synonyme - A. krivolutzkajae LAFER, 1989: 169 (Synonymisiert durch HlEKE 1993: 61 mit A saginata). Typen: HT $ aus Wladiwostok und ein PT 9 aus "Korea" (beide IBPW), siehe auch HlEKE (1993: 63). Locus typicus: Wladiwostok, Ussuri-Gebiet, Rußland. Merkmale - Kleinere (5,6-7,0, meist um 6,3 mm), relativ breite Art (Abb. 119-120), im O oft geflügelt, im W immer apter ist. Der Halsschild ist stärker gewölbt und breit (br/1 = 1,53-1,75, durch­schnittlich 1,64), die Vorderwinkel des Halsschildes stehen oft deutlich vor. Meist verschmälert sich der Halsschild nur nach vorn, die größte Breite liegt oft kurz vor der Basis. Die Elytren sind im Ver­gleich zum Halsschild kürzer (Länge Elytren/Länge Halsschild = 2,43-2,53) als bei A. saginata (= 2,67-2,83). Im Internalsack des Penis (Abb. 121-122) fehlt der linke Fleck, der für A. saginata kenn­zeichnend ist. Gonostyli (Abb. 123-124) zungenförming. Die Exemplare aus dem Baikal-Gebiet sind durchschnittlich schmaler als die aus dem Ussu­ri-Gebiet und die Vorderwinkcl des Halsschildes sind meist stumpfer und stehen weniger weit vor.

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