Matskási István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 84. (Budapest 1992)

Borovec, R.: Trachyphloeus neglectus sp. n. und Tabelle der Arten der T. ventricosus-Gruppe (Coleoptera, Curculionidae: Otiorhynchinae)

ANNALES HISTORICO-NATURALES MUSEI NATIONALIS HUNGARICI Tomus84. Budapest, 1992 p. 117-128 TVachyphloeus neglectus sp. n. und Tabelle der Arten der T. ventricosus-Gruppe (Coleoptera, Curculionidae: Otiorhynchinae) von R. BOROVEC, Nechanice BOROVEC. R.: Trachyphloeus neglectus sp. n. und Tabelle der Arten der T. ventricosus-Gruppe (Coleoptera, Curculionidae: Otiorhynchinae). -Annls hist-nat Mus. natn. hung. 1992, 84: 117-128. Abstract - (Trachyphloeus neglectus sp. n. and a key to the T. ventricosus-group, Coleoptera, Curculionidae: Otiorhynchinae.) Trachyphloeus neglectus sp. n. is described from Macedonia. A key to the T. ventricosus­group and a survey of the geographical distribution of the species are given. With 16 figures. Bei der Determination des sehr interessanten Material der Gattung Trachyphloeus aus dem Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museum, Budapest fand ich 15 Exemp­lare der neue Art aus jugoslawischen Mazedonien. Trachyphloeus neglectus sp. n. (Abb. 2, 16) H o 1 o t y p u s : Männchen; Jugoslawien, Mazedonien, Galicnik, Bistra Planina, 7-14.VII.1937, Igt. FO­DOR; coll. Ungarisches Naturwissenschaftliches Museum, Budapest. - Paratypen: 7 Männchen, 5 Weib­chen gleicher Fundort, coli. Ungarisches Naturwissenschaftliches Museum, Budapest; 1 Männchen, 1 Weib­chen, gleicher Fundort, coli. BOROVEC. Grösse: 2,8-3,4 mm. Färbung: Schwarz. Fühler und Tarsen braunschwarz, die Keuler heller. Die Borsten und der Dorn an den Vorderschienen gelbbraun. Integument: Der Körper mit anliegenden und abstehenden Schuppen bedeckt. Die anliegenden Schuppen sind unregelmässig rund, und bedecken dicht den ganzen Körper ausser Fühlergeissel, Fühlerkeule und Tarsen, die Grundlage nicht durchscheinend. Die abstehenden Schuppen auf den Schenkeln, Schienen, Fühlerschäfte. Kopf und Halsschild kurz, unregelmässig zerstreuen. Auf der Flügeldecken sind die abstehen­de Schuppen distal verbreitet, gereihet auf jeden Zwischenraum mit einer Reihe. Die abstehenden Schuppen im Basalteil der Flügeldecken kürzer als die Hälfte der Zwischenraumbreite und nur schwach abstehend, gut erkennbar von der Seite gesehen. Sie sind im Apikaiteil der Flügeldecken so lang wie die Hälfte der Zwi­schenraumbreite und stark abstehend. - Kopf: Dr. Rüssel so lang wie breit, von den Augen ausgehend nach vorn in einem kurzen Abschnitt verbreitert, Seiten parallel auslaufend. Oberseite des Rüssels in der Mitte am breitesten, nach vorn und nach hinten verengt, an den Rändern schwach wulstig erhoben, die Ober­seite des Rüssels eingebuchtet. Rüssel von der Stirn durch eine schwache Vertiefung abgesetzt. Die Augen gross, gewölbt, aus dem Kopfumriss schwach hervorragend. Die Stirn zu den Augen hin leicht gehoben, mit kurzer, länglicher Mittelrinne. Die Fühlerfurchen von oben unsichtbar, von der Seite gesehen schmal, mit scharf begrenzenden Rändern zum Unterrand des Auges gerichtet, aber nicht den unteren Rand der Augen erreichend. - Fühler: Kräftig. Der Schaft langt knapp über Augenhinterrand. Er ist schon an der Basis dick und im Basaldrittel schwach geneigt, zu der Spitze deutlich verbreitert. Das erste Geisseiglied so lang wie breit, ebenso breit wie der Schaft auf halber Länge. Das zweite Glied auch so lang wie breit, deutlich kür­zer und schlanker als das erste Glied. 3-7. Glieder viel breiter als lang. Die Keule zugespitzt, schlanker als die Spitze des Schaftes. - Halsschild: Deutlich breiter als lang. Das Verhältnis der Breite zur Länge ist

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