Matskási István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 80. (Budapest 1988)

Vincze-Szeberényi, H.: Neuere kristalloptische Messergebnisse von Feldspat-Megakristallen der Nógráder Basalte (Ungarn)

Die optische Orientierung und der Auslöschungswinkel hängen mit der Symmetrie zu­sammen. Der Winkel zwischen den Richtungen [n y ] und J_ (010) wird aus dem Stereogramm bestimmt. Der Winkel maximal 18° angenommen wird auf eine Skala von 0 bis 1 trans­poniert, 18.0XK — 1,0. Daher ist K = 0,055. Daraus ergibt sich die optische Triklinität: A = 0,055 X J-(010y~[n v ] Diese beiden Werte hängen zusammen, aber die Ordnung hängt nicht nur von der Triklini­tät ab. Die Zusammenfassung der Messdaten enthält die Tabelle 2. Hier kann man die Daten der Kristalle von verschiedenen Vorkommen vergleichen. Es kommen nur kleinere Abweichungen vor. Die Faktoren, die die Triklinität beeinflussen, kann man vielleicht ein­mal genau bestimmen, aber dazu wird noch die Anwendung vieler moderner Forschungs­methoden gebraucht. Die optischen Messungen geben den gegenwärtigen Zustand des Kristalls an, die Albit­Periklin-Zwillingslamellen sind Inversionszwillinge, durch die die Kristalle aus der monok­linen Symmetrie in die trikline übergehen. Die gemessenen Kristalle wurden aus verschiedenen Vorkommen gesammelt, der Gesteinschemismus und die ähnlichen Eigenschaften der Kristalle beweisen, dass diese Megakristalle aus der tieferen Erdkruste stammen. Schrifttum BAMBAUER, H. U. (1966): Feldspat Familie. — In W. E. TRÖGER: Optische Bestimmung der gesteins­bildenden Minerale. Teil 2., Stuttgart, p. 645-762. BURRI, C, PARKER, R. L. & WENK, ED. (1967): Die optische Orientierung der Plagioklase. — Basel, Birkhäuser. JUGOVICS, L. (1968): Északmagyarországi-Salgótarján környéki bazaltterületek. (Über die Basalt­gebiete von Nordungarn). — Földt. Int. Évi Jel. 1968: 145-165, (ungarisch). MACKENZIE, W. S. (1956): The Orientation of the Pericline Twin Lamellae in Triclinic Alkali Felds­pars. — Min. Mag. 31: 41-46. MARFUNIN, A. S. (1966): The Feldspars. — Jerusalem, Israel Progr. Sei. Transi, p. 1-317. (Transi, from the Russian ed. 1962.) NIKITIN, W. (1936): Die Fedorow-Methode. — Berlin, Bornträger. SMITH, J. V. (1974): Feldspars Minerals 1-2. — New-York: 1-627(1.) + 1-690(2.). VINCZE-SZEBERÉNYI, H. (1982): Feldspat Megakristall aus ungarischem Basalt. — Annls hist.-nat. Mus. natn. hung. 74: 11-15. VINCZE-SZEBERÉNYI, H. (1984): Optische Eigenschaften der Anorthoklas Megakristalle der Nóg­ráder Basalte (Ungarn). — Annls hist.-nat. Mus. natn. hung. 76: 11-18. Anschrift der Verfasserin : DR. HELGA VINCZE-SZEBERÉNYI Mineralogisch-Fetrographische Abteilung Ungarisches Naturwissenschaftliches Museum H-1088 Budapest, Múzeum körút 14-16 Ungarn

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