Matskási István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 79. (Budapest 1987)

Taeger, A.: Drei neue Orgilus-Arten aus Korea (Hymenoptrea, Braconidae)

Beine : Hinterhüften ca. 0,65, Hinterschienen ca. l,35mal so lang wie die Hinterschenkel. Hinterschenkel ca. 3,6mal so lang wie breit (Fig. 6). Innerer Sporn der Hinterschienen 0,5mal so lang wie der Basitarsus. Hinterhüften dorsal runzlig chagriniert, matt; Seiten der Hüften schwächer skulp­turiert, etwas glänzend. Hinterschenkel chagriniert, matt. Klauen einfach. Flügel (Fig. 4): Hinterflügel ca. 4,3mal so lang wie breit. Im Vorderflügel ist die Entfernung der Spitze der Marginalzelle zur Flügelspitze ca. 0,6mal so lang wie 1-Rl. 2 +3-M etwa so lang wie 2-SR +M. Metasoma (Fig. 5) : Etwas schmaler als das Mesosoma, seitlich bis zur Mitte des 3. Tergites mit scharfen Kanten. 1. Tergit knapp l,3mal so lang wie apikal breit. 2. Tergit ca. 0,8mal so lang wie basal breit. 1. Tergit nur basal mit schwach angedeuteten Dorsalcarinae, Punktur fein runzlig und leicht streifig; Basis und apikales Viertel des Tergites glatt. 2. Tergit in der Basalhälfte relativ fein und runzlig punktiert, übrige Tergite glatt. 2. Sutur deutlich. Bohrerklappen ca. 3,4mal so lang wie die Hinterschenkel, ca. l,25mal so lang wie die Vorderflügel. Färbung : Schwarz; apikale Hälfte der Vorderschenkel und Vorderschienen hellbraun. Mittlere Schienen besonders an der Basis bräunlich. Schienensporne gelbbraun. Flügel leicht getrübt, Geäder und Stigma bräunlich, C+SC + R, Stigmavorderrand und 1-Rl schwarzbraun. Wirt: Unbekannt. Holotypus, Q : „Korea, Mt. Pektusan environs Sam-zi yan hotel, wood 18.-20. VII. 1977" ; „No. 374 — netting in grasses, Dely & Draskovits". Erhaltungszustand : Gut, Apikaiglieder der Maxil­larpalpen fehlen, Bohrer fehlt (eine Bohrerklappe noch am Tier, die andere Bohrerklappe aufgeklebt.) — Holotypus in Coll. Természettudományi Múzeum, Budapest. Diskussion : Die Art erinnert durch ihre Skulpturierung an die Orgilus-obscura­ior-Gruppe. Von diesen Arten (obscurator, leptocephalus, temporalis u. a.) trennt sich O. coreanus unter anderem durch den deutlich verengten Kopf, die kürzeren Tibialsporne und den relativ langen Malarraum. In der obscurator-Gruppe sind die Schläfen hinter den Augen mehr oder weniger parallel, die Sporne der Hinterschienen ca. 0,6mal so lang wie der Basi­tarsus und der Malarraum ist 0,3-O,45mal so lang wie ein Auge hoch. Fig. 1-6. Orgilus coreanus: 1 = Kopf dorsal, 2 = Kopf lateral, 3 = Kopf frontal, 4 = Flügel, 5 = Tergite 1-3 des Metasoma, 6 = Hinterbein

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