Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 76. (Budapest 1984)

Kaszab, Z.: Revision der australischen Archeocrypticinen (Coleoptera, Tenebrionidae)

Mitte, an der Basis, die Halsschildbasis und an den Vorderecken sowie der Kopf an den Augen ver­halten sich wie 96: 94: 96: 53: 52. Oberseite mit groben Punktreihen, welche nur am Ende, am Ab­sturz erloschen sind. Die Zwischenräume sind leicht gewölbt, der Grund chagriniert und fettglänzend. Die Behaarung ist in Flecken verschiedenartig gerichtet und stark marmoriert. — Prosternum waagrecht, vorn in der Mitte vor den Hüften abgerundet keilförmig, zwischen und hinter den Hüften leicht quer gewölbt, Prosternalfortsatz spitzwinklig ausgezogen. Unterseite grob chagriniert, fein und anliegend behaart. Vorder- und Mittelschenkel der Beine den Seitenrand des Körpers nicht über­ragend, die Knie der Hinterschenkel etwas länger, Schienen einfach, gerade, Aussenrand der Vorder­schienen ohne auffallende Borsten, Enddorne der Schienen kaum erkennbar. Das 1. Glied der Hinter­tarsen so lang wie die übrigen Glieder gemeinsam, die Länge der Glieder 1-4 verhält sich wie 11:3: 2:6. — Länge: 2 mm. f unbekannt. Diese Art ist durch die groben Reihenpunkte der Flügeldecken gekennzeichnet, und in dieser Beziehung mit keiner der bis jetzt beschriebenen Arten gemein. Unter den orienta­lischen Arten besitzt S. taiwanicus KASZAB, 1964 gut erkennbare Punktreihen der Flügel­decken, bei dieser Art ist aber der Körper sehr breitoval und ziemlich flach, die Zwischen­räume ganz flach und die Behaarung der Flügeldecken einfach nach hinten gerichtet. Die Art sei dem Entdecker, Herrn P. J. M. GREENSLADE, gewidmet. 8. Gattung: Australenneboeus gen. n. Gattungstypus: Australenneboeus communis sp. n. Körper klein, parallel, Oberseite dicht, schräg abstehend behaart. — Kopf mit vorstehenden Augen, Stirn und Clypeus der Quere nach leicht und einfach gewölbt, mehr oder weniger dicht und fein punktiert. Maxillarpalpen beilförmig. Mentum klein, quadratisch und flach. — Fühler mit 3gliedriger Fühlerkeule. — Halsschild quer, an der Basis am breitesten, Seiten nach vorn in der vorderen Hälfte stark gebogen verengt, der Quere nach stark gewölbt, der Seitenrand scharf, daneben innen scharf und sehr schmal abgesetzt, deshalb ist der doppelt gerandete Seitenrand sehr schmal. Oberseite sehr dicht und fein punktiert. — Schildchen flach, halbkreisförmig. — Flü­geldecken parallel, der Quere nach stark gewölbt, der Absturz steil, der schmal abgesetzte Sei­tenrand bei Ansicht von oben kaum übersehbar. Mit feinen, gleichmässig verteilten und regelmäs­sigen Punktreihen, welche am Absturz erloschen sind. Epipleuren der Flügeldecken vorn breit, nach hinten allmählich schmaler, bis zur Spitze entwickelt, fast horizontal. — Prosternum der Länge nach fast gerade, vor und hinter den Hüften quergewölbt, Prosternalfortsatz gebogen, oben kaum abgeflacht. Mittelbrust vor den Hüften ohne abgesonderten V-förmigen Eindruck, flach, Hinterbrust massig lang, Abdomen einfach, das Analsternit des rf am Ende breit abgestutzt oder leicht ausgerandet. — Beine kurz, Schenkel dick und flach, die Knie der Vorder- und Mittelbeine erreichen den Seitenrand des Körpers nicht. Schienen kurz, meist gerade. Vorderschienen am Aus­senrand mit feinen Borsten, Enddorne der Schienen fein und kurz. Tarsen einfach, beim rf sind die basalen Glieder der Vorder- und Mitteltarsen länger und dichter gelb behaart. Nächstverwandte Gattung ist Lamellenneboeus gen. n., bei welcher aber die Epipleuren der Flügeldecken gegen das Ende nicht verschmälert sind, sogar vor dem Ende der obere Rand aufgebogen und nachher zur Nahtecke plötzlich verengt; Flügeldecken nur mit Spuren von Punktreihen, ausserdem besitzt das Analsegment des rf in der Mitte eine nach unten gebogene kleine Lamelle und die Seiten beiderseits in der Höhe des vorletzten Segments je eine nach oben gerichtete Lamelle, welche auch bei Ansicht von oben sichtbar ist. Sivacrypti­cus KASZAB, 1964 steht auch nahe, bei ihr ist aber der Körper oval, und der Seitenrand des Halsschildes mit einer breiten, aussen und innen scharf gerandeten, flachen Randung. Gondwanenneboeus gen. n. ist ungeflügelt (Hinterflügel ist rudimentär), ausserdem hat sie eine zweigliedrige Fühlerkeule.

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