Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 76. (Budapest 1984)

Kaszab, Z.: Revision der australischen Archeocrypticinen (Coleoptera, Tenebrionidae)

FEEHON (1 Ex., CSIRO); 20 km up Whitfield Rd., Track No. 3, 14. XII. 1970, J. G. BROOKS (1 Ex., CSIRO); Star Valley, Lookout, c. 5 km W of Paluma, 3. VII. 1967, J. G. BROOKS (2 Ex., CSIRO); Brooken River Rd., Rest Area, c. 4 km S Eungella, 13. I. 1967, J. G. BROOKS (1 Ex.. CSIRO); c. 8 km N of Gillies Hwy., 26. XII. 1969, J. G. BROOKS, "at light" (1 Ex., CSIRO). 6. Gattung: Enneboeus WATERHOUSE, 1878 Enneboeus WATERHOUSE, 1878 : Trans. R. ent. Soc. Lond. : 228. — CHAMPION, 1893 : Biológia Centrali Americana 4(1), Suppl. 539. — KASZAB, 1981 : Folia ent. hung., 42 (1) : 100. Uloporus CASEY, 1889: Ann. N. Y.Acad. Sei., 5:184. —TRIPLEHORN & WHEELER, 1979: Coll. Bull. 33 (2): 245. Archeocrypticus KASZAB, 1964: Annls hist.-nat. Mus. natn. Hung., 56: 364 (partim). Mit 10 beschriebenen Arten aus Australien und Tasmanien weiters aus Amerika (6 Arten), namentlich aus dem südlichen Teil Nordamerikas über Mexico und Mittelamerika bis zum südlichen Argentinien. Im neu untersuchten Material sind aus Australien zwei weitere neue Arten zum Vorschein gekommen, ausserdem neue Angaben der schon beschriebenen Arten, welche das Verbreitungsbild der betreffenden Arten bedeutend vergrössert. Gattungstypus: Enneboeusovalis WATERHOUSE, 1878. Enneboeus australis CHAMPION, 1894 Enneboeus australis CHAMPION, 1894: Trans. R. ent. Soc. Lond.: 375, PI. 8, Figs 2. 2a. — KASZAB, 1981: Folia ent. hung., 42(1): 104, Abb. 13, 30 32. Bis jetzt nur der einzige Holotypus çf aus Tasmania: Hobart, leg. J. J. WALKER (BM) bekannt. Enneboeus victorianus sp. n. (Karte 1, Tafel I: Abb. 3) Holotypus f : V i c t o r i a (37. 34 S 145.53 E), Cumberland Ck., 13 km ESE of Marysville, 18. I. 1978, LAWRENCE & WEIR, "Piptophorus sp." (CSIRO). — Paratypen: Victoria, Bulga N. P.. 550 m, 17. V. 1978, S. & J. PECK, "log litter and fungi" (1 çf , CSIRO); Acheron Gap, nr. Warburton, 750 m, 30. IV. 1978, S. & J. PECK, "Under Bark E[ucaliptus] regnans" (1 çf, CSIRO); (37.43 S 145.42 E), Cement Ck., 5 km N of Warburton, 17. I. 1978, LAWRENCE & WEIR, "in soft fungus" (41 9, CSIRO). Körper oval, braunrot, Halsschildbasis und Scheibe sowie die Flügeldecken mit einem gemein­samen dunkelbraun-schwarzen Fleck, die Basis und Seiten sowie das Ende breit hell. — Kopf äusserst fein und dicht punktiert, mikroskopisch anliegend behaart, der Grund glänzend. Augen seitenständig, die Sehfläche ist aber schräg nach vorn gerichtet. — Fühler (Abb. 11 ) ziemlich dünn, vor allem die Basalglieder 3-5; die Länge der Glieder 1-11 verhält sich wie 8:6, 5: 10:9:7:6:5: 5: 9: 7: 7,5 und die Breite wie 6:4:3:3:3:3:4:5:8:9:9; das Endglied am Ende gerade abgestutzt. — Halsschild etwa doppelt so breit wie die Länge in der Mitte (wie 41: 21), von der Basis nach vorn wenig gebogen stark verengt (Breite an der Basis und an den Vorderecken wie 41: 23), Seitenrand schmal und scharf. Hinterrand gebogen und gegen den 3. Zwischenraum der Flügeldecken leicht ausgebuchtet. Vorderecken stumpf, Vorderrand in der Mitte weiter gebogen ausgezogen als die Vorderecken, strichförmig gerandet. Oberfläche wie die Stirn, sehr fein und sehr dicht punktiert, einfach anliegend behaart. — Flügeldecken oval, Länge und gemeinsame Breite an den Schul­tern wie 63: 42 und in der Mitte wie 63: 50, dreimal so lang wie der Halsschild. Alle Punktreihen sind gut ausgebildet, vor der Spitze erloschen. Der 2. und teils auch der 3. Zwischenraum dicht punktiert, sonst sind die wie der Halsschild, äusserst fein und dicht punktiert, sehr fein und kurz, anliegend, nach hinten gerichtet behaart. Die Zwischenräume vom 3. an leicht gewölbt. Seitenrand bei Ansicht von oben übersehbar. — Prosternum waagrecht, vorn steil abfallend, Prosternalfortsatz der Quere nach leicht gewölbt und das Ende gebogen abgestutzt. Unterseite erloschen isodiametrisch genetzt, ziemlich glänzend. Ende des Abdominalsegments beim çf leicht abgesetzt und äusserst fein gerandet. — Beine dünn, das Ende der Schenkel den Seitenrand des Körpers nicht überragend. Schienen dünn und gerade. Aussenrand der Vorderschienen scheinbar nicht beborstet, die Enddorne der Schienen äusserst kurz und fein. Ausser dem Klauenglied sind alle Tarsenglieder beim f dichter gelb behaart. Die Länge der Glieder 1-4 der Hintertarsen verhält sich wie 14: 7: 7: 17. — À e d o e­agus: Abb. 12. — Länge: 3,1-3,2mm.

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