Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 73. (Budapest 1981)

Frieser, R.: Neue tropische Anthribiden (Coleoptera, Anthribidae)

Anthribisomus tessellatus PERR. — 1 $ von Neu Calédonien, Noumea, Mt. Koghi, 14. X. 1977, DR. J. BALOGH leg. — Dieses vorliegende 9 ist auffällig hell gelblichbraun gefärbt. Auf den Flügel­decken mit gemeinschaftlicher, hervorstechender, schwarzer Discalmakel. Schienen stärker grünlich durchschimmernd. Strukturell aber von den 9 9 hn British Museum nicht verschieden. Anthribisomus corticeus JORDAN — 7 Exemplare von Neu Calédonien: Noumea, Mt. Koghi, 12. II. 1977 (19), 14. X. 1977 (Içf, 19). Noumea-niaouli, 16.1. 1977 (29 9). Col d'Amieu, 19.1. 1977 (19). Mt. Rembai, 19-21.1. 1977 (Içf), alle DR. J. BALOGH leg. — Eine in Größe und Färbung sehr veränderliche Art. Anthribisomus maculatus JORDAN — 19 von Neu Calédonien, Noumea-niaouli, 16.1. 1977, J. BALOGH leg. — Vor allem durch das stark gewölbte Halsschild ausgezeichnet. Anthribisomus xylophagus JORDAN­— Içf von Neu Calédonien, Noumea, Mt. Koghi, 12.-13. II. 1977, DR. J. BALOGH leg. — Von allen anderen Arten durch die stark rippenförmig vortretenden und gehöckerten Zwischenräume der Flügeldecken verschieden. Exillis impunctatus australis ssp. n. Wie E. impunctatus ssp. vagus WOLFR., aber zumindest auch das 3. Fühlerglied aufgehellt. Die Dorsolateralleiste des Rüssels gut entwickelt und fast bis zum Vorderrand reichend. Subbasalwölbung der Flügeldecken deutlich hervortretend, dahinter mit flachem Quereindruck. Länge: 3,5-4 mm. 3 9 9 von Australien, Queensland, Cooktown (2 Ex. Holo- und Paratypus) 1 Paratypus ohne Beschriftung im Museum Dresden. Holotypus im Museum Frey Tutzing, Paratypus in meiner Samm­lung. Alle Rassen des impunctatus unterscheiden sich durch die viel weiter vom inneren Augenrand entfernte Stirnleiste von carinatus JORD., der sie viel stärker genähert hat. Ancorhinotropis gen. n. Körper kahl, stark glänzend. Rüssel im Basalteil durch die Fühlergruben stark eingeengt. Seiten nach vorne beilförmig verbreitert, am Vorderrand viel breiter als an der Basis. Augen groß, dorsal gelegen, beim çf näher zusammengerückt. Fühler wie bei Perichoragus WOLFR. gebildet. Halsschild mit tief eingestochener Punktur. Querleiste weit vom Hinterrand entfernt, aber nur schwach hervortretend, oft in die ± grobe Punktur miteinbezogen, oder in der Mitte breit unterbro­chen. Flügeldecken kurzoval, Seiten nach hinten bauchig erweitert. Mit Ausnahme einer Querreihe tief eingestochener Punkte hinter dem Vorderrand völlig glatt. Schildchen rudimentär oder nicht sichtbar. Beine kräftig, Tarsen kurz, deutlich kürzer als die Schienen. 1. Glied der Vordertarsen nicht län­ger als die beiden folgenden Glieder, in der Regel etwas kürzer. Abdominalsegmente beim çf von der Seite her komprimiert, der mittlere Teil abgeflacht, mit seichten Eindrücken. Genotypus: A. atronitens sp. n. Ancorhinotropis atronitens sp. n. Körper schwarz, glänzend. Nur Kopf, Rüssel, Beine und Fühler rötlich, Keule angedunkelt. — Rüssel am Vorderrand knapp dreimal so breit wie lang. Seiten- und Vorderrandkante leicht gewul­stet. Vorderrand schwach dreibuchtig. An der Basis 1/3 schmaler als am Vorderrand, Seitenrand im Bereich der Fühlereinlenkung knotig verdickt. Der gesamte Rüssel in der Seitenansicht leicht auf­gebogen und mit der Stirn nicht in einer Ebene liegend. Ersterer dicht, Stirn schwächer punktiert. Ein Mittelkiel vom hinteren Augenniveau den Rüsselvorderrand nicht ganz erreichend. Der Kiel zwischen den Augen zweispurig. Augen völlig abgeflacht, queroval, in ihrer gesamten Fläche auf die Vorderseite des Kopfes gestellt, nach vorne leicht konvergierend. Ihr Hinterrand halsförmig von der Kopfwölbung abstehend. Stirn dazwischen schmal, beim 9 so breit, beim çf schmaler als der innere Augenteil von der Oberkante der Fühlergruben gemessen. Fühler beim çf den Halsschildhinter­rand ein wenig überragend. Die beiden Basalglieder knotig verdickt, 2. cylindrisch, knapp doppelt so lang wie breit. 3. schlank, so lang wie 2, 3 mal so lang wie breit, nahezu doppelt so lang wie 8. Alle Glieder etwas abgeplattet. Keule schlank, lose gegliedert 9 und 10 becherförmig, gegen den Vorder­rand asymmetrisch erweitert, 9 so lang wie breit, 10 schwach quer, Endglied oval, länger als 10. Beim 9 die Fühler den Halsschildliinterrand knapp erreichend, die einzelnen Glieder proportional kürzer. — Halsschild etwas länger als breit, beim o* 4:3, beim 9 3,5:3. Seiten schwach gerun-

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