Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 73. (Budapest 1981)

Frieser, R.: Neue tropische Anthribiden (Coleoptera, Anthribidae)

Spitze und Subbasalwölbung dunkel. Fühler überwiegend, Schenkel und Basalhälfte der Schienen rötlich. 9. und 10. Fühlerglied, Spitzenhälfte der Schienen, sowie die Tarsen ± angedunkelt. — Kopf und Rüssel wie bei spar sa, Fühler schlanker. 4 = 2, 3 kürzer als 4, 8 nur unmerklich breiter als 7, 10 2/3 breiter als lang. — Halsschildquerleiste in der Mitte breit unterbrochen und besonders beim çf schwach gebogen. Flügeldecken punktiertgestreift, mit den Zwischenräumen viel breiter als die feinen Punktstreifen. Die ungeraden, besonders in der hinteren Deckenhälfte schwach vorgewölbt. — Pygidium etwas breiter als lang, mit leichter Mittelwölbung. Seiten kaum gerun­det, schwach konisch verengt, Spitze breit abgestutzt. — Länge: 2,5-3,5 mm. Sçfçf, 5$ 9 von Brasilien: Sta. Catarina, Nova Teutonia, XII. 1976 {Sçfçf mit Holotypus und 39 9 mit Allotypus), III. und XI. 1976 (2Q 9), alle F. PLAUMANN leg. Holotypus in meiner Sammlung. Gymnognathus dagmari sp. n. Nächst verwandt mit G. irma JORD., die dunkle Zeichnung der Oberseite aber stark reduziert. — Rüssel und Kopf schwach rötlich, die Seiten des ersteren schmal und eine kleine Scheitelmakel dunkel. Die breite Dorsalmakel des Halsschildes nach vorne verjüngt, ihre Seiten vor der Basis und vor der Spitze eingeschnürt. Die schmale, helle Mittelbinde in der Mitte unterbrochen. Dorsalbinde nach hinten nicht über die Querleiste reichend, die beiden Subbasalmakeln isoliert. Die helle Färbung der Oberseite mehr ockerfarben, die weißliche von der Unterseite nach oben über das Niveau der Ssitenleiste reichend und die kleine Subapikalmakel einschließend. Flügeldecken überwiegend ocker­farben wie der Halsschild, Schildchen und Nahtbereich mehr weißlich. Je eine Humerai-, Subbasal­im 3. Zwischenraum Antemedian, im 5. Zwischenraum und auf gleicher Höhe mit Lateralmakel. Eine Subapikalbinde von Seite zu Seite, ausgesprochen zick-zack-förmig, wobei die Portion des Naht- und des 5. Streifens weiter nach vorne, die des 3. Zwischenraums weiter nach hinten reicht. Zwischen letzteren an der Naht eine gemeinschaftliche T-förmige, am Seitenrand eine kleine, rund­liche Makel. Pygidium wie die Flügeldecken gefärbt, mit kleiner Subbasalmakel am Seitenrand. Unterseite einheitlich weiß. Fühler rötlich, Keule schwärzlich. Schenkel und Basalhälfte der Schienen rötlich, Rest der Beine schwärzlich. Beine überall dicht weiß behaart, die Behaarung den Untergrund aber nicht verdeckend. — Kopf und Rüssel wie bei irma gebildet, Fühler aber länger. Beim çf die Flügeldeckenmitte etwas überragend, die Glieder schlank, seitlich abgeplattet. 3. 2/3 länger als 2, 4-7 untereinander gleichlang. 8. am längsten, schwach gebogen, wenig länger als die breit abgesetzte Keule. 9. dreieckig, zur Spitze asymmetrisch verbreitert, etwas länger als an der Spitze fareit, von der Basis zur Mitte gefurcht. 10. becherförmig, quer, nahezu doppelt :so breit wie lang, 11. breitoval, zugespitzt. Beim 9 den Halsschildhinterrand nicht erreichend, kaum kürzer als bei irma çf. 3. Glied am längsten, doppelt so lang wie 8, 9. so lang wie breit, 10. doppelt so breit wie lang, Endglied queroval. —• Halsschild so stark gerippt wie bei affinis JORD., nicht länger als breit, sonst wie bei irma gebaut, ebenso die Flügeldecken. Pygidium und letztes Abdominalsegment wie bei irma, gebildet, ohne Auszeichnungen. — Länge : 4,5-6,5 mm. 4çfçf, 19 von Brasilien, Sta. Catarina, Nova Teutonia, XII. 1973 (lçf, Holotypus); dtto, XII. 1972 (I9, Allotypus): dtto, XI. 1973 3 çfçf, Paratypen), alle F. PLAUMANN leg. Holotypus in meiner Sammlung. Derisemias taiwanus sp. n. Dem D. ornatus JORD. sehr nahestehend und vielleicht nur eine Rasse von ihm. In eini­gen Punkten jedoch deutlich verschieden. Kopf einfarbig braun, ohne weiße Flecken und Linien. Die weiße Linienzeichnung des Hals­schildes sehr ausgeprägt. Zusätzlich noch mit einer V-förmigen Zeichnung vom Schnittpunkt der Mittellinie mit der Basalleiste ausgehend, mit den Schenkeln auf die beiden Dorsalbüschel gerichtet. — Flügeldecken mehr gelblich und orangerot als schwarz. Die Naht kaum gefleckt. Die Scheibe in großem Umfang gelblichweiß, gegen die Seiten und hinten der Subbasalwölbung mehr orangerot. Die schwarzen Flecken mehr im Bereich des Vorder- und Seitenrandes und auf der Vor­derseite der Subbasalwölbung verteilt. — Rüssel nur wenig breiter als lang. Vorderrand in der Mitte eckig vorgezogen, seitlich daneben schwach ausgerandet. Seiten des Halsschildes bis zum Vorderrand gekantet, vor der Seitenmitte mit spitzem, abstehenden Höcker. Pygidium breiter als lang, flach. Seiten schwach gerundet, etwas konisch verengt. Spitze breit abgestutzt. — Länge: 7 mm. 1 9 von Taiwan: Fenchihu, 1400 m, IV. 1977, J. KLAPPERICH leg. Holotypus in meiner Samm­lung.

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