Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 73. (Budapest 1981)

Kaszab, Z.: Faunistische und taxonomische Studien über Meloiden (Coleoptera)

Prionotolytta zimbabweana sp. n. Holotypus rf : Zimbabwe [Südrhodesia], Sawmills, 20. II. 1925 (im Ungarischen Natur­wissenschaftlichen Museum, Budapest). Körper schwarz, resp. schwarzbraun, das Abdomen gelb, Halsschild ebenfalls gelb, die Scheibe mit einem grossen, schwarzen Fleck, welcher in der Mitte vorn und hinten ausgeschweift ist. Stirn mit einem kleinen, länglichen roten Fleck. — Kopf mit sehr grossen und gewölbten Augen, welche bei Seitenansicht etwas nierenförmig sind, Schläfen hinter den Augen gleich, nach hinten mit dem Scheitel in gemeinsamem Bogen eingeschnürt. Die Punktierung an der Stirn einzeln, am Scheitel grö­ber und dichter, stellenweise runzelig punktiert, mit gelber, anliegender Behaarung. — Fühler lang, die Glieder vom 4. an gesägt, vor allem die mittleren Glieder am Ende sehr schräg abgetutzt. Die Länge der Glieder 1—11 verhält sich wie 20:8:22:20:18:18:18:18:18:18:32 und die Breite wie 11:8:14:15:16:15:15:17:17:15:12.— Halsschild etwa so breit wie der Kopf (45:44), so lang wie breit, im vorderen Drittel am breitesten, nach vorn zum Hals stark, nach hinten leichter gerade verengt, die Oberseite der Quere nach einfach gewölbt, die Scheibe mit zwei Spiegelflecken. Die Punktierung grob und dicht, vor allem, wo die Scheibe schwarz gefärbt ist, sind die Punkte sehr eng aneinandergedrückt, sogar in der Mittellinie gerunzelt und stellenweise gekörnelt. Die Behaarung fein, anliegend und gelbweiss. — Flügeldecken mit vortretenden Schulterbeulen, dort sind sie um ein Drittel breiter als der Halsschild (67:45), hinter der Mitte sind die Flügeldecken flach und allmählich verschmälert. Das Ende der Flügeldecken einzeln abgerundet. Sehr dicht anliegend, gelb­weiss behaart. — Unterseite ebenfalls überall dicht, gelbweiss behaart. Hinterbrust und Abdo­men dicht raspelartig punktiert. — Beine ohne besondere Kennzeichen. Die Länge der Glieder 1-4 der Hintertarsen verhält sich wie 40:24:20:30. — Länge (mit vorgestrecktem Kopf): 8,5 mm. Einfarbig gelbrotes Abdomen besitzt unter den beschriebenen Arten P. binotata (PÉRIN­GUEY, 1888) und P. streyi KASZAB, 1955. Bei binotata befinden sich am Halsschild in der Schei­be zwei kleine, schwarze Flecke, ausserdem das spindelförmige Endglied der Fühler breit und eckig, nicht schmal und gestreckt wie bei der neuen Art, ausserdem die Punktierung des Kop­fes bei der neuen Art gröber und spärlicher; bei P. streyi ist die Punktierung des Kopfes und Halsschildes sehr grob und dicht, am Halsschild hier und da zusammenfliessend, ohne punktfreie Stelle, am Hinterkopf fast körnelig. Scheibe des Halsschildes mit zwei grossen, ovalen schwarzen Flecken neben der Mittellinie, welche nicht zusammenfliessen. Die übrigen Arten P. transvaalica KASZAB, 1952 besitzt schwarzes Abdomen, bei P. eremita KASZAB, 1955 sind nur die Seiten des Abdomens gelb, während P. hayekae KASZAB, 1955 und P. robusta BORCHMANN, 1928 rotgelbe Episternen der Mittelbrust haben oder auch die Epister­nen der Hinterbrust rotgelb. Sehr nahe verwandt auch mit P. zumpti sp. n., welche Art eben­falls einfarbig rotgelbes Abdomen besitzt, bei ihr ist aber der Halsschild einfarbig rotgelb ohne schwarze Flecken. Prionotolytta zumpti sp. n. (Abb. 40) Holotypus / : Südafrika, Betschuanaland, Kukong, XII. 1957, leg. Z u m p t (im Unga­rischen Naturwissenschaftlichen Museum, Budapest). — Paratypen : aus demselben Fundort (1 rf, 1 9 im Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museum, Budapest). Kopf schwarz, resp. schwarzbraun, ein Stirnfleck, weiter Halsschild und Abdomen gelbrot. Die Schienen am Aussenrand etwas heller. — Kopf breit, mit sehr grossen, vorstehenden und gewölbten Augen, dort ist der Kopf breiter als die Länge (46:42). Schläfen kurz, mit dem Scheitel gemeinsam breit abgerundet. Stirn kaum breiter als die Länge eines Auges (23:20), leicht gewölbt, fein und dicht, aneinanderstossend punktiert, gegen den Scheitel ist die Punktierung gröber. Die Behaarung lang, anliegend und läuft an dem Stirnfleck zusammen. — Fühler lang, beim rf stark gesägt, von 5. Glied an allmählich stärker schräg abgestutzt und nach aussen ausgezogen. Das Endglied breit spindelförmig. Die Länge der Glieder 1-11 verhält sich wie 22:5:24:18:16:15:15:16:17:17: 25 und die Breite wie 10:8:12:15:16:19:19:19:19:17:13. — Halsschild breit quadratisch, länger als der Kopf (47:42), auch etwas breiter als an den Augen (47:46) und so lang wie breit. Im vorderen Drittel am breitesten, nach hinten kaum verengt, nach vorn stark gebogen einfach verjüngt. Der Quere nach gewölbt ohne Spiegelflecke, gleichmässig fein und dicht punktiert, die Punkte vorn und seitlich spärlicher und vollkommen erloschen. — Flügeldecken mit vorstehenden Schultern,

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