Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 73. (Budapest 1981)

Kaszab, Z.: Faunistische und taxonomische Studien über Meloiden (Coleoptera)

Iselma penrithae sp. n. (Abb. 34-38) Holotypus çf : Namibia, Okakoara 43 at 21°58'S-16°01'E, Karibib, 3. III. 1974 (im Natur­historischen Museum, Windhoek). — Paratypus Ç : Dudongua, U.V. 1961 (im Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museum). Die beiden vorliegenden Exemplare etwas abwiechend gezeichnet, ich bin aber davon überzeugt, dass sie zusammengehören. Beim Holotypus ist der ganze Körper schwarz, Flügeldecken gelbrot, die Naht vom Schildchen an zur Mitte konvergierend, dann parallel laufend und von der Mitte an zu den Seiten divergierend, um das hintere Viertel den Seitenrand erreichend, aber schwarz (Abb. 36); beim Paratypus ist der schwarze Scutellarfleck etwas grösser, hinter dem Schildchen konvergierend, dann bildet sich in der Mitte ein gemeinsamer, schmaler Nahtfleck, weiters im hinteren Viertel nur die Naht äusserst schmal schwarz, dann ist das Ende der Flügeldecken sowie die Seiten nach vorn bis zur Mitte um einen erweiterten Fleck dunkel (Abb. 37.) -— Kopf länger als breit (55:45), an den lang­ovalen gewölbten Augen am breitesten. Schläfen mit dem Scheitel gemeinsam in einem halbkreis­förmigen Bogen abgerundet, Stirn vorn fein, hinten grob und dicht, einzeln punktiert, die Mitte des Scheitels bis zur Stirnmitte unpunktiert. Die Breite am Hals, an den Schläfen und an den Augen verhält sich wie 22:40:45. Oberseite abstehend dunkelgelb behaart. Augen bei Seitenansicht sehr gross, fast rundlich. — Fühler (Abb. 38) ziemlich dick, schnurförmig. Die Länge der Glieder 1-11 verhält sich wie 15:8:17:14:13:13:14:14:12:10:17 und die Breite wie 8:7:8:10:11:12:12:11:11:10:9, d.h., dass die mittleren Glieder der Fühler kaum länger als breit sind. — Halsschild deutlich länger als der Kopf (65:55), auch viel breiter (53:45) und länger als breit (65:53). In der Nähe der Basis am breitesten, nach vorn in einem leichten Bogen bis zum Hals verengt, die Breite an der Basis und am Hals verhält sich wie 53:22. Scheibe in der Mitte etwas quer verflacht, sonst der Quere nach einfach gewölbt, dicht und grob, wie der Kopf grob punktiert und die Abstände der Punkte meist etwa so gross oder seitlich und vorn kleiner als die Punkte selbst. •— Flügeldecken mit vorstehenden Schul­terbeulen, dort sind die Flügeldecken fast doppelt so breit wie die Halsschildbasis (105:53). Die Länge und Breite verhält sich wie 195:105. Oberfläche vorn an der Basis und an der Schulterbeule etwas erloschen, gegen die Mitte sehr grob und ausserdem dicht, an den Seiten und am Ende etwas feiner, aber ebenfalls sehr dicht und einzeln, nicht gerunzelt punktiert. — Hinterbrust auch grob, das Abdomen feiner, sehr dicht und etwas raspelartig punktiert. Analsegment des ç? sehr tief geschlitzt, beide Teile am Ende einzeln spitzwinklig abgerundet. Oberseite kürzer, Unterseite länger und dichter gelb behaart. — Beine ohne besondere Kennzeichen, Schienen sehr dicht schräg abstehend, lang gelb behaart, Hinterschienen mit zwei dicken Enddornen, welche an der Oberseite schräg abgestutzt sind. 1. Glied der Hintertarsen so lang wie das Klauenglied. — Aedoeagus (Abb. 34-35) mit sehr grossem Basalteil, die Parameren an der Basis der Oberseite mit einem nach vorn gerichteten Horn, welches mit einem sehr langen Haarpinsel besetzt ist. — Länge (bei geneigtem Kopf): 9-10 mm. Nächstverwandt mit I. hobohmi KASZAB, 1952, welche dem Holotypus sehr ähnliche Körperzeichnung besitzt, bei ihr sind aber die Fühler schmaler und länger, der Kopf und Halsschild, vor allem der Halsschild viel feiner und spärlicher punktiert, die Flügel decken­Punktierung ist ebenfalls feiner und spärlicher, das 1. Glied der Hintertarsen länger als das Klauenglied, die Behaarung der Unterseite und auch am Kopf und Halsschild dunkelbraun, das vorgestreckte Horn an der Basis der Parameren sehr kurz und abgestutzt. Cabalia aethiopica sp. n. (Abb. 39) Holotypus 0 : Abessinia occ, Lekka (im Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museum, Budapest). Oberseite leuchtend kupferig, die Brust und Beine sowie der Clypeus grünlichblau, Fühler und Palpen schwarz, das Abdomen, ausgenommen der grünlichen Basis des 1 Abdominalsegments, rot­gelb. —. Kopf rundlich, mit vorstehenden grossen Augen, Schläfen etwas parallel und mit dem Scheitel in einem grossen Bogen gemeinsam verkürzt. Die Basis des Scheitels am Hals in der Mitte kurz eingedrückt. Oberseite sehr grob punktiert, einige Punkte zusammen fliessend. Der Grund zwi­schen den Punktien mikroskopisch fein, spärlich punktiert und stark glänzend. — Fühler (Abb. 39) kurz, hintergelegt bei geneigtem Kopf die Basis des Halsschildes von weitem nicht erreichend, perl­schnurförmig, die einzelnen Glieder sind fast alle breiter als lang. Die Länse der Glieder 1-11 verhält sich wie 25:11:15:14:14:14:14:15:15:15:25 und die Breite wie 16:13:14:14:15:17:17:17:17:17:17, das Endglied breit spindelförmig. — Halsschild breiter als der Kopf an den Schläfen (84:70)

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