Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 73. (Budapest 1981)

Kaszab, Z.: Faunistische und taxonomische Studien über Meloiden (Coleoptera)

mit dichter, anliegender und glänzender Behaarung, Tarsen sehr lang, unten befilzt, die Länge der Glieder der Hintertarsen verhält sich wie 60:38:28:32. — Das letzte Abdominalsternit beim çf tief ausgerandet, die Unterseite ebenfalls gelb behaart, nur das Ende des Analsegments rundherum schwarz. — Aedoeagus: Abb. 15-16. — Länge (bei geneigtem Kopf): 12-22 mm. Diese Art steht P. substrigata LAPORTE DE CASTELNAU, 1840 sehr nahe. Sie unterscheidet sich aber durch die vollkommen abweichende Fühlerform, welche bei substrigata noch dünner, das 3. Fühlerglied mehr als 6mal so lang wie breit (Abb. 18), sie ist ungefähr zylind­risch ohne glänzende und fein punktierte Flachseite, überall gleichmässig dick und abstehend behaart. Bei substrigata verhält sich die Länge der Fühlerglieder beim rf 1—11 wie 45:20:64: 47:46:45:45:40:38:37:42 und die Breite wie 16:10:10:8,5:8,5:8:8:7:7^6:5. Mylabris derosa derosoides ssp. n. (Abb. 19-22) Holotypus $: Ghana, Northern region: Nyankpala, 5. VIII. 1965, Nr. 41, leg. S. ENDRŐDY-YOUNGA. — Paratypus: Nyankpala, Okro Inf., 6. IV. 1962, (l$)(im Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museum, Budapest). Die typische M. derosa PÉRINGUEY, 1909 ist eine charakteristische Form aus Südafrika, mit verhältnismässig breiter, kurzer Gestalt und mit rötlichen Seiten der Abdominalsegmente. Die 2 Exemplare aus Ghana halte ich vorläufig als eine Subspezies dazu, welche vor allem mit ihr durch die sehr grobe runzeige Punktierung der Flügeldecken und Verteilung der gelben Zeichnung ähnlich scheint. Subspezies derosoides ist schwarz, Fühler von 3. Glied an gelb, ausserdem ein Humeral­fleck unten an der Schulterbeule, ein grosser Basalfleck, welcher die Naht nicht erreicht sowie zwei gezackte dorsale Querbinden, welche ebenfalls die Naht nicht erreichen, gelbrot (Abb. 22). Die Unterseite samt Abdomen schwarz. Die Behaarung ist vorwiegend schwarz, nur der Halsschild und die Seiten der Flügeldecken vorn mit gelblicher Behaarung, sonst ist die Behaarung vorwiegend schwarz. Fühler wie bei derosa, gegen das Ende allmählich verdickt und mit grossen Endgliedern. Augen sehr gross, Schläfen bis zum Scheitelrand nicht einmal so lang wie die Hälfte der Augen­länge, Halsschild länger als breit, seitlich in der Mitte sehr grob und dicht, sogar runzelig punktiert, während bei derosa die Punktierung fein und sehr dicht ist, ausserdem die Behaarung gelb und glänzend. Die Punktierung der Flügeldecken überall sehr grob, stellenweise runzelig, der Grund grob chagriniert und fettglänzend. •— Aedoeagus: Abb. 19-21. — Länge (bei geneigtem Kopf): 10 mm. IV. NEUE MELÓIDÉN AUS DEM TROPISCHEN UND SÜDLICHEN AFRIKA Die Meloidae ist eine Käferfamilie in Südafrika, welche aufgrund der Bearbeitung von PÉRINGUEY (1909) ziemlich gut bekannt ist. Die ständigen Forschungen und ausserdem die Fortschritte der Taxonomie bringen aber immer neue Entdeckungen, wodurch sich die Zahl der in Südafrika bekannten Meloidenarten fortlaufend erhöht. Iselma endroedyyoungai sp. n. (Abb. 31-33) Holotypus çf: South Africa, Namaqa coast, Gemsbok Vlakte frm., 30° 30' S-17° 25' E, 2. IX. 1977, leg. DR. S. ENDRŐDY-YOUNGA (im Transvaal Museum, Pretoria). — Paratypen: 45 Exemplare aus demselben Fundort (im Transvaal Museum, Pretoria und im Ungarischen Natur­wissenschaftlichen Museum, Budapest). Körper einfarbig schwarz, die Flügeldecken an den Seiten und hinter der Mitte, vor allem im hinteren Viertel allmählich braun bis gelb aufgehellt. — Kopf schmal gestreckt, länger als an den Augen breit (55:45), Augen bei Ansicht von oben länglich, bei Seitenansicht nierenförmig. Schläfen lang, mit dem Scheitel gemeinsam breit abgerundet, Stirn und ein Teil des Scheitels gemein­sam flach, sehr grob und ungleich punktiert, die Mitte des Scheitels bis zu der Stirn meist mit einer unpunktierten, oft gewölbten Mittellinie. Oberseite lang, abstehend schwarz behaart. — Fühler (Abb. 33) dünn, fadenförmig, die einzelnen Glieder auch beim çf ohne besondere Kennzeichen. Die Länge der Glieder 1-11 verhält sich wie 18:6:35:32:32:34:33:32:31:30:48 und die Breite wie

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