Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 73. (Budapest 1981)

Kaszab, Z.: Die Arten der Gattung Stenosida Solier, 1835 (Coleoptera, Tenebrionidae)

kaum begrenzt und schmal. Stirn abgeflacht, mit spärlicher Punktierung. Der Grund zwischen den Punkten chagriniert und matt. — Fühler ziemlich kurz und dick, die Länge der Glieder 2-11 verhält sich wie 15:17:13:12:12:12:12:10:10:11 und die Breite wie 11:12:11:11:11:11,5:12:12:13:10,5. —• Halsschild (Abb. 13) herzförmig, viel breiter als lang (59:47), Seitenrand scharf und fein, stark gebogen, vor den scharf rechtwinkligen Hinterecken ausgeschweift. Vorderrand gerade, seitlich gerandet, die Vorderecken von oben gesehen breit stumpfwinklig. Die Punktierung der Scheibe fein, spärlich und erloschen. — Flügeldecken langoval, mit abgerundeten Schultern, etwa dreimal so lang wie der Halsschild (145:47) und weniger als doppelt so lang wie die gemeinsame Breite in der Mitte (145:81). Oberfläche mit starken Punktreihen, welche aber an der Basis vollkommen erloschen sind. Die Punktreihen neben der Naht sind auch feiner. Die Zwischenräume flach, die äusseren ein wenig gewölbt. Der Grund ziemlich matt. — Propleuren einzeln dicht und grob punktiert. Hinterbrust kurz, seitlich einzeln spärlich punktiert, etwa wie an den Seiten des 3. Abdominal­segments, die 2 letzten Segmente sind dicht und fein, einzeln, die Mitte der beiden ersten Segmente kaum punktiert. — Beine ohne besondere Kennzeichen. Die Länge der Vorder-, Mittel- und Hin­terschienen verhält sich wie 35:35:45 und die Länge der Vorder-, Mittel-und Hintertarsen wie 24:30:34. Das 1. Glied der Hintertarsen etwa so lang wie das Endglied (26:25). — Länge: 8,5 mm. Sie steht S. punctoseriata (FAIRMAIRE, 1883) sehr nahe. Unterscheidet sich aber von ihr durch die Lage der Augen, welche bei der neuen Art parallel sind, während bei punctoseriata die Sehfläche nach vorn gerichtet ist, ausserdem die Punktierung des Halsschildes bei der neuen Art fein und erloschen, auch dieTteihenpunkte der Flügeldecken an der Basis erloschen. Stenosida conica sp. n. (Abb. 7, 14) Holotypus 9 : Thailand, Khon Kaen, 10.-15. IX. 1978, sub cortice arboris, leg. Dr. H. J. BREMER (in der Sammlung von Prof. Dr. H. J. BREMER). — Paratypus aus demselben Fundort (1 Exemplar im Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museum, Budapest). Abb. 14. Stenosida conica sp. n.. Vorderkörper (Foto: G. Horváth, Budapest)

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