Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 73. (Budapest 1981)
Kaszab, Z.: Die Arten der Gattung Stenosida Solier, 1835 (Coleoptera, Tenebrionidae)
Stenosida punctoseriata (FAIRMAIRE, 1883) (Abb. 5, 12) Noîioscythispunctoseriata FAIRMAIRE (1883): Notes Leyden Mus., 5: 32. Stenosida punctatoseriata, CHATANAY (1917): Bull. Mus. Hist. Nat. Paris, (4): 231 (falsche Schreibweise). Stenosida punctatoseriata, GEBIEN (1937): Katalog der Tenebrioniden, I: 71 (falsche Schreibweise). FAIRMAIRE beschrieb sie aus den Kleinen Sundainseln: Saleyer (= Saleier; Saleijer südlich von Celebes). Ich habe Exemplare aus den Kleinen Sundainseln : Kisser, nördlich von Ost-Timor untersucht (2 Exemplare im Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museum, Budapest). Körper mattschwarz, der Habitus einer Tentyriini sehr ähnlich. — Kopf (Abb. 12) mit flachen Augen, die Sehfläche ist nach vorn gerichtet und die Schläfen hinter den Augen bis zum Hinterrand der Augen reichend, aber gleich zum Hals plötzlich eingeschnürt, deshalb ist der Kopf an den Schläfen etwas breiter als die ziemlich langen, fast parallelen Wangen. Augenkiel sehr niedrig und innen nicht begrenzt, Stirn vorn und der Clypeus einzeln fein punktiert und der Grund matt. — Fühler dünn, die Länge der Glieder 2-11 verhält sich wie 12:25:12:12:12:11:12:8:8:8 und die Breite wie 10:10:10: 10:10:10:10:11:11:10.— H a 1 s s c h i 1 d (Abb. 12) herzförmig, deutlich breiter als lang (62:49),nach vorn stärker, nach hinten weniger gebogen verengt, vor den scharf rechtwinkligen Hinterecken kaum merklich ausgeschweift. Die Breite an der Basis, vor der Mitte und an den Vorderecken verhält sich wie 50:62:46. Vorderrand gerade, nur seitlich gerandet, die Vorderecken in Ansicht von oben stumpfwinklig. Die Scheibe der Quere nach stärker, in Längsrichtung weniger gewölbt, in der Mitte einzeln, vorn feiner, hinten, besonders beiderseits der Scheibe grob und seitlich fein punktiert, der Grund chagriniert und matt. — Flügeldecken langoval, mit breit gerundeten Schultern, die Länge an der Naht und die grösste Breite vor der Mitte verhalten sich wie 137:76; fast dreimal so lang wie der Halsschild (137:49). Die Punktreihen sind grob und tief, die Zwischenräume sind kaum gewölbt, die inneren flach, der Grund matt. — Propleuren grob und einzeln, Hinterbrust und das AbdoAbb. 10-11. Stenosida indica (HAAG-RUTENBERG) (10); S. bremeri sp. n. (11), Vorderkörper (Foto: G.Horváth, Budapest)