Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 70. (Budapest 1978)

Benick, G.: Athetae Arten aus der Mongolei (Coleoptera, Staphylinidae), 3. Folge

Holotypus Q, Paratypus 1 $ : Mongolia, Uburchangaj aimak: Changaj Gebirge, Ongijn gol, 10 km ONO von Arbajcher, 1800 m, 29. VI. 1964 (Nr. 220), leg. Z. KASZAB, am Ufer aus sandigem Kies geschwemmt. Ousipalia foveolata sp. n. (Abb. 28-29) Eine sehr charakteristische Art aus der nächsten Verwandtschaft der caesula ERICHSON. Dunkelbraun, ziemlich glänzend, Kopf schwarz, Fühler und Taster pechbraun, Flügeldecken heller braun, Beine gelbbraun, Schienen etwas dunkler. Mit äusserst feinem flachem Netzchagrin. Behaarung auf dem Vorderkörper sehr weitläufig, hellgelb, auf dem Hinterleib,insbesondere auf der Seitenrandung sehr viel dichter. Halsschild mit der für Ousipalia typischen Mittelbehaarung Typ II (von vorn nach hinten) von dort beiderseits quer gelagert. — Kopf anders geformt, Schläfen kaum gerundet erweitert und dadurch wenig breiter als über die Augen gemessen. Von dort aber wieder zum Hals verengt, so dass die Seiten fast parallel wirken. Im Verhältnis 12:11 breiter als lang, ein wenig schmäler als der Halsschild, Augen klein, wenig vorspringend, Schläfen doppelt so lang wie die Augen, hinten deutlich gerandet, die Randung nicht nach vorn umgebogen. In der Mitte mit einem kleinen runden Grübchen. Beiderseits der glatten durchgehenden Mittelfurche mit einer kräftigen, massig dichten grubigen Punktierung. — Fühler durch die dunkle Färbung und die kräftige Ver­dickung abweichend. Glied 3. kaum kürzer als 2., etwas schlanker und stärker zur Basis verengt, Glied 4. klein, schwach quer, Glied 5. schon etwa doppelt so breit wie lang, bis Glied 10. allmächlich dicker und grösser werdend, alle Glieder ebenso etwa doppelt so breit wie lang, Glied 11. kräftig zugespitzt, kaum so lang wie 9 + 10 zusammen. — Halsschild im Verhältnis 13 : 11 im vorderen Viertel am breitesten, von dort sehr wenig geradlinig nach hinten verengt, Hinterwinkel abgerundet. Ohne Ein­drücke. Mit einer ziemlich weitläufigen, etwas unregelmässigen flachgrubigen Punktierung, die weit­läufiger und etwas gröber ist als auf dem Kopf. — Flügeldecken deutlich breiter als der Hals­schild. Längen- und Breitenverhältnisse Schulter 14, Hinterrand 16, Seiten 15, Naht 12. Aussenecken nicht ausgeschweift. Punktierung kräftig, etwas weniger stark grubig, feiner und dichter als auf Kopf und Halsschild. — Hinterleib an der Basis der drei ersten Tergite mit einem kräftigen Querein­druck, auf diesen Tergiten kräftig, ziemlich weitläufig, auf dem 4. Tergit wesentlich weitläufiger, auf dem 5. Tergit vereinzelt punktiert. Nicht nach hinten erweitert. — Länge: 1,9 mm (ausgezogen). 9. 6. Tergit stark verengt und in der Mitte schwach ausgerandet, 6. Sternit kaum darüber in breitem flachem Bogen verlängert. Spermatheca siehe Abb. 28-29. Die neue Art unterscheidet sich von caesula durch dunkle Fühler, die deutlich kräftigee sind, durch die kräftigere, dichtere Punktierung vor allem des Kopfes und des Hinterleibs und das abgerundete, nicht ausgebuchtete 6. Sternit. Bei caesula ist im allgemeinen der Hinterleib nach hinten erweitert. Holotypus 9 : Mongolia, Central aimak: Lager am Fluss Kerulen, 45 km O von Somon Bajandelger, 1400 m, 26. VII— 24. VIII. 1965 (Nr. 304), leg. Z. KASZAB, aus Bodenfalle. Taxicera kaszabi sp. n. (Abb. 30-31) Mit truncata EPPELSHEIM ausserordentlich nahe verwandt. Es genügt, wenn ich nachstehend mit dieser Art vergleiche. Schwarz, Beine fahlbraun, Schenkel etwas dunkler, ziemlich glänzend. Glanz durch das deut­liche enge Netzchagrin des ganzen Körpers etwas fettig. Behaarung fein, weitläufig, auf Kopf und Hinterleib sehr spärlich. Etwas kleiner und schmäler als die meisten truncata. — Kopf fast gleich gebildet, ein wenig schmäler, etwas schmäler als der Halsschild. Augen nicht ganz so stark vorsprin­gend. In der Mitte mit einer ziemlich tiefen, nach vorn verbreiterten Längsrinne. — Fühler schlan­ker. Glied 2. und vor allem 3. deutlich länger, dieses fast so lang wie 2. (bei truncata 3 um die Hälfte kürzer als 2) Glied 4. deutlich etwas länger als breit (bei truncata deutlich + quer), Glied 5. kaum quer (bei truncata deutlich quer), restliche Fühlerglieder etwa gleich geformt. — Halsschild im Ver­hältnis 17:13 breiter als lang, etwas dichter punktiert, Punktierung auch im Mitteleindruck und über die ganze Scheibe gleichmässig dicht. In der Mitte mit einer etwas unregelmässigen Verfiachung, die hinten in ein Quergrübchen mündet, mit Andeutung einer Mittellinie. — Flügeldecken im Verhältnis 24 : 18 (Seiten) breiter als lang, wesentlich dichter als bei truncata, etwas dichter als auf dem Halsschild punktiert. Aussenwinkel nicht ausgebuchtet. — Hinterleib auf den ersten 4 1 0 Természettudományi Múzeum Evkönyve 1978.

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