Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 69. (Budapest 1977)

Móczár, L.: Angaben zur Ceropaliden-Fauna (Hymenoptera) der Mongolei

sehr schmal, kaum wahrnehmbar; Mandibeln mit einem kleinen Seitenzahn. Fühler­schaft nach unten stark verdickt, Länge (und Breite) der Fühlerglieder 1-12 = 5(4.5) : 4(3):5(3.5):5(3.5):6(4):5(4):3(4):3(4):5(4):4.5(4):4.5(4):6(4). Pronotum und Mesono­tum fein chagriniert, nur schwach glänzend. Cuneoli zwischen dem Mesonotum und Scu­tellum quer eingedrückt. Scutellum stark, Postscutellum massig gewölbt. Postnotum sehr schmal, nur wenig tiefer als das Propodeum, fein quergerunzelt, sein Hinterrand sehr stark nach hinten zugespitzt. Propodeum (von der Seite gesehen) unmittelbar hinter dem Postnotum nur sehr schwach konvex allmählich abschüssig und auffallend flach, fein chagriniert. Seiten des Pronotums unten und oben (unter dem Tegulae) spitzig, hyalin gesäumt. Seiten des Mesonotums unter der Tegulae mit einzelnen feinen Punkten, Meso­pleuren und Metapleuren chagriniert. Tarsen 1-2 normal, Klauen 1-2 normal mit einem kloinen Seitenzahn nahe an der Basis. Klauenkamm, Klauenborste und Pulvillus kurz, reicht nicht bis zur Spitze der Klauen. Klauen der Hinterbeine normal gebogen, wie bei Pompilidae. Tarsenverhältnis 1-5 der Beine (bei der 36mal Vergrösserung) : 1 = 18:5:5: 4:6, der Beine 2 = 28:8:6:5:8 und der Beine 3 = 32:13:10:8:10. Coxa: Trochanter: Femur: Tibia der Beine 1 = 20:9:30:22, der Beine 2 = 13:9:30:32, und der Beine 3 = 26:11:47:54. Sporn der Tibien 1 = so lang wie die Tarsenglieder 3 + 5 zusammen (11), der Tibien 2 (der längere Sporn) = länger als die Tarsenglieder 3 + 4 zusammen (12) und der Tibien 3 = um ein drittel länger (1 7) als das 2. Tarsenglied der entsprechenden Beine. Abdomen fein chagriniert, schwacb glänzend. çf. Länge 4-5 mm. Färbung dem Weibchen ähnlich, nur die hellen Flecken beson­ders am Pronotum, an der Seite des Mesonotums über die Tegulae, und am Scutellum grös­ser. Mitte des Mesonotums mit einem länglichen weisslichen Strich. Basis der Mandibeln und äussere Orbiten weniger weisslich, teilweise mehr rötlich. Die weisslichen Flecken der Coxae kleiner, die hellen Flecken am Femora und am Tibien grösser als beim Weib­chen. Abdominal Tergit 6 nur in der Mitte hell, Tergit 7 weiss (TafelII: Fig. 1) Behaarung und Pubeszenz wie beim Weibchen. Skulptur, Punktierung, Postnotum dem Weibchen ähnlich. Ocellenstellung spitz­winkelig, POL:OOL = 4.5: 6. Kopfbreite: Kopflänge (ohne Labrum) = 31:34. Stirn­hälfte: Augenbreite = 10:7. Schläfe:Auge = 4.5:13. Länge (und Breite) der Fühlerglieder 1-13 = 5(4.5) :3.5(3) :6(3.5) :6(4) :6(4) :6(4) :5.5(4) :5(4) :5(4) :5(4.5) :5(4.5) :5(4.5) :7(4). Vor­dertarsen langgestreckt. Tarsenglieder 5 der Vorderbeine asymmetrisch, innere Seite stumpfwinkelig verbreitert. Äussere Klauen der Vorderbeine mit winzigem Seitenzahn, innere Klauen der Vorderbeine tief gespalten. Klauen der Mittelbeine mit kleinem Seiten­zahn, derselbe der Hinterbeine normal gebogen. Klauenkamm und Pulvillus kurz. Kopu­lationsapparat des Männchens: Parameren gelblichbraun, nur bei den äusseren Seiten dunkler, Spitze abgerundet und dorsal mit einem häutigen, halbkreis­förmigen Lappen; dorsale Seite der Parameren flach, ventrale Seite auffallend tief aus­gehölt, mit langen Borsten, und die nach innen gerichteten Seiten konkav. Digitus sehr dünn, hinter der Mitte halbrohrförmig, nur die ventrale Seite samt der oberen, schnabel­förmig vorspringenden Spitze dunkelbraun und stärker chitinisiert. Penis valvae gestreckt, an der Spitze abgestutzt, mit zwei dünnen, häutigen, dreieckigen Fortsätzen. Seiten der Ge­nitalplatte = Analsternits (Tafel I: Fig. 5) weisslich gelb, an der Basis parallel in der dis­talen RiofCuig bis zum spitzigen Ende allmählich gebogen, in der Mitte mit sehr schmalen aber allmählich und bereits an der Basis hoch vorspringendem Längskiel. Ceropales (Ceropales) helveticus bogdoensis subsp. n. $ (Tafel I: Fig. 6, Tafel II: Fig. 2) Untersuchtes Material. 1 $ von der folgenden Fundort: „Mongólia, Central aimak: Bogdo ul, Bugijn az, achuj, 1650 m, Exp. Dr. Z. KASZAB, 1967", „Nr. 752, 31. V. 1967". Nach KASZAB (1968a) : „36 km S von Ulan-Baator im Bogdo ul Gebirge. Am Rand des Nadelholzwaldes und Birkenwaldes, Gebirgssteppe. Im kalten Wind mit «Malaise­Falle» gefangen". 1 9 Holotypus im Naturwissenschaftlichen Museum (Budapest), Hym. Typ. Nr. 3642. 9 . Länge 5.3 mm. In der Färbung und Körperzeichnung sowie in der Skulptur dem Stammart ähnlich. Die Unterschiede sind die folgenden : Clypeus mit 3 kleinen Flecken, nicht mit einem mittleren Fleck. Stirn immer mit einem gelben Fleck. Fühler unten gleichmässig dunkel rostbraun. Seitenrand des Pronotums schwarz. Die Färbung der Beine, besonders der Femora und Tibien überwiegend schwarz,

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