Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 68. (Budapest 1976)

Puthz, V.: Steninae (Coleoptera, Staphylinidae) aus Ghana, II

STENINAE AUS GHANA, II. 91 len Querschnitt des 3. Fühlergliedes. Das 10. Tergit trägt auf glänzendem Grund mehrere feine Punkte. — An den ziemlich schlanken Beinen sind die gelappten Hintertarsen gut einhalb schienenlang, ihr 1. Glied ist etwas länger als die beiden folgenden zusammen, deutlich etwas länger als das Klauenglied. — Die ganze Oberseite ist netzungsfrei. Männchen unbekannt. Weibchen: 8. Sternit breit und flach abgerundet. Valvifera apikolateral mit deutlichem, spitzem, nach innen gebogenem Zahn. 10. Tergit am glatten Hin­terrand breit abgerundet. Stenus endroedyi sp. n., den ich seinem Sammler, Herrn DR. S. ENDRŐDY­YOUNGA herzlich dediziere, kann zur Zeit wegen fehlenden Männchens nicht sicher einer der afrikanischen Hyposten»«-Gruppen (PTJTHZ 1971) zugeordnet werden. Infrage kommen allenfalls noch die leleupi-Grxxppe (von deren Vertreter die neue Art jedoch schon durch ihre Stirnbildung und auch fehlende Netzung abweicht) und die ascera/en-s-Gruppe (ähnliche Stirnbildung, aber anderer Valvifer), wahr­scheinlicher aber die bifrons-nairobiensis- und die bmierinae-pilus-Gvuppen, von denen die zweite sowieso noch keine befriedigende Vereinigung darstellt. Wegen seines Valviferbaus müsste S. endroedyi in die bifrons-nairobiensis-Gruppe gestellt werden, wo sie auch äusserlich dem S. nairobiensis FAUVEL recht ähnlich sieht (abgesehen vom Stirnbau und der Beinfärbung). Ich möchte sie jedoch vorerst in die bauerinae-pilus-Gmppe stellen, und zwar zum Komplex um favoides PUTHZ — iqiembaensis PUTHZ. Trotz abweichenden Stirnbaus und abgerundeten 10. Tergits dürfte S. upembaensis die Schwesterart des S. endroedyi sein. Die Arten des genann­ten Komplexes zeigen am 9. Sternit (bzw. Valvifer) apikolateral immerhin die Andeutung eines Zahnes und lassen als wahrscheinlich erachten, dass ein solcher bei verwandten Arten stärker ausgebildet sein könnte. Eine innerhalb der jeweili­gen Gruppe abweichende Sternit- oder auch Tergitgestalt ist schliesslich auch aus anderen Gruppen bekannt (vgl. PUTHZ 1971, 1. c. 45 und passim). Holotypus im Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museum, Budapest. 7. Stenus (Hypostenus) pseudoravus PUTHZ Stenus pseudoravus PUTHZ 1967, Revue Zool. Bot. afr., 75: 240 ff. 2 rf çf, 1 $ : Northern region: Nyankpala, 183 m, 9°25' N —1°00' W, Nr. 412, shore washing, 10. II. 1970. Bisher waren von dieser Art nur zwei Stücke, eines vom Congo, das andere von der Elfenbeinküste bekannt : neu für Ghana (vgl. u.) 8. Stenus (Hypostenus) ravus PUTHZ Stenns ravus PUTHZ 1969, Mem. IF AN, 84: 303 ff. Stenus ravus: PUTHZ, 1971, 1, c, : 292. 1 rf : Ashanti region: Kumasi, 293, m, 6°43' N — 1°36' W, Nr. 376, air planc­ton, 25. VI. 1969. — 1 rf : Northern region: Damongo, Mole game res., 220 m, 9°04' N — 1°48' W, Nr. 472, air plancton, 13. VIII. 1971. — 1 9 (cf.): Northern region: Nyankpala, 183, m, 9°25' N — 1°00' W, Nr. 412, shore washing, 10. II. 1970. — 2 9 9 (ef.) : Northern region: Savelugu, 30 km N of Tamale, Nr. 438, netted, 26. X. 1970. — 1 9 (cf.) : Northern region: Tamale, 184 m, 8°25' N — 0°53' W, Nr. 481, soil trap, 22. X. 1971. Eine, besonders in Westafrika, weit verbreitete Art. In meiner Tabelle der Arten der kisantuanus-Gruppe (PUTHZ 1971: 292 f.) wird die Stärke der Abdominalpunktierung als Trennungsmerkmal zu S. pseudoravus PUTHZ herangezogen. Wie ich mich jetzt aber überzeugen konnte, ist dieses Merkmal nicht spezi-

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