Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 68. (Budapest 1976)
Emetz, V.: Die Cymindis-Arten aus der Mongolei (Coleoptera, Carabidae)
Bestimmungstabelfe der mongolischen Cymindis-Arten 1 (2) Innenrand der Klauen glatt, ungezähnt (manchmal mit 2-3 winzigen Zähnchen an der Basis). Körper und Extremitäten gelb oder rötlich braun, Endglied der Labialtaster beim Männchen walzenförmig oder kaum zur Spitze erweitert (Subg. Iscariotes REICHE). — Oberseite mit kurzen gelben Haaren. Kopf und Halsschild spärlich und fein punktiert. Hinterwinkel des Halsschildes deutlich vorragend (Abb. 3, 4). Zwischenräume der Flügeldecken mit 2 unregelmässigen Punktreihen. Kopf und Halsschild hellrot ; Flügeldekken gewöhnlich mit veränderlicher dunkler Zeichnung (Abb. 17-20), selten einfarbig gelb. Geflügelt oder ungeflügelt. Aedoeagus: Abb. 28. Länge 7,510,2 mm semenowi B. JAKOWLEW, 1890 2 (1) Innenrand der Klauen deutlich gezähnt oder gekämmt. Körper und Extremitäten oft dunkel, selten hell. 3 (6) Kopf mit 2 borstentragenden Supraorbitalporenpunkten (Abb. 1). Umrandung der Flügeldeckenbasis unvollständig, erreicht keine Scutellarstreife. Oberseite dicht punktiert. 4 (5) Endglied der Labialtaster beim Männchen walzenförmig (Subg. Pseudocymindis HABU). — Seitenrand des Halsschildes breit verflacht, Hinterekken gewöhnlich spitzwinklig, Hinterrand schwach gebogen (Abb. 6). Körper gewölbter, gewöhnlich pechschwarz, Halsschildseite rot, Flügeldecken oft mit gelbroten Humeral- und Subapikalmakeln, selten einfarbig schwarz. Ungeflügelt, Aedoeagus: Abb. 29. Länge 6,5-10 mm collaris MOTSCHULSKY, 184(5 5 (4) Endglied der Labialtaster beim Männchen beilförmig (Subg. Baicalotarus EMETZ). — Seitenrand des Halsschildes schmal verflacht, Hinterecken gewöhnlich stumpfwinklig, Hinterrand stark gebogen (Abb. 7). Körper verflacht, gewöhnlich braunrot, selten schwarz, Flügeldecken oft mit kaum sichtbarem Humeral- und gut erkennbaren gelben Subapikalmakeln, manchmal einfarbig, ohne Makeln. Ungeflügelt. Aedoeagus: Abb. 30. Länge 78,5 mm rivularis MOTSCHULSKY^ 1846 6 (3) Kopf mit 4 borstentragenden Supraorbitalporenpunkten (Abb. 2). 7 (12) Umrandung der Flügeldeckenbasis unvollständig, erreicht keine Scutellarstreife. 1. Antennenglied gewöhnlich dicker als die übrigen, oft länger als das 3. Überseite gewöhnlich dicht punktiert. 8 (9) Körper ohne Metallglanz, dunkel. Endglied der Labialtaster bei beiden Geschlechtern gleich, walzenförmig (Subg. Taridus BED.). —Hinterecken des Halsschildes rechtwinklig (Abb. 5). Flügeldecken einfarbig schwarz (die Stücke aus Asien) oder schwarz, mit rötlichem Basaldrittel (die Stücke aus Europa). Geflügelt oder ungeflügelt. Aedoeagus: Abb. 31. Länge: 7,5-9 mm vaporariorum LINNAEUS, 1758 9 (8) Körper (wenigstens der Apikaiteil der Flügeldecken) mit blauem, violettem oder grünem Metallglanz. Endglied der Labialtaster beim Männchen stark zur Spitze erweitert, beilförmig, beim Weibchen schwach zur Spitze erweitert (Subg. Menas MÖTSCH.). — Flügeldeckenstreifen tief. Oberseite des Kopfes und des Halsschildes mit langen Haaren, die auf dem Halsschild kaum kürzer als die Seitenrandborsten.