Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 67. (Budapest 1975)

Ullrich, W. G.: Revision der mongolischen Arten der Gattung Tachinus Grav. (Coleoptera, Staphylinidae)

8. Tachinus bicuspidatus J . SAHLBG. (Abb. 60—68) Tachinus bicuspidatus J. SAHLBERG, 1880: 102; LUZE, 1900: 475 f.; LUZE, 1902:697; BERNHAUER & SCHUBERT, 1916: 480. — Tachinus abscondicus LUZE, 1900: 493. — Tachinus nigrobadius EPPELSHEIM, 1893: 43; LUZE, 1900: 494. f. — Syn. n. Terra ty pica: Ostsibirien: „Kantaika". Geographische Verbreitung: Ostpaläarktis : Komi-SSR ; Quellge­biet des Irkutsk ; Altai, Baikal See; Samarovoj Dudinka; Kantaika; Woskresensk. Von BERNHAUER and SCHUBERT (1. c.) auch für die nördliche Mongolei gemeldet, ich habe aber in den Sammlungen bisher kein Tier aus der Mongolei finden können. Diskussion : Diese Art ist leicht mit jacuticus zu verwechseln. LUZE (1902) stellt seinen 1900 beschriebenen abscondicus synonym zu bicuspidatus. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass abscondicus mit jacuticus identisch ist. LUZE (1900, p. 475) schreibt: ,,9- Achter Rückenring dreitheilig, das Mittelstück lanzenförmig, an der äussersten Spitze kurz zweizähnig, die Zähne mit je einer langer Borste bewehrt. Die dornförmigen Seitenstücke an Länge der Lanze gleich". Diese Beschreibung trifft eher auf jacuticus zu. Den mit bicuspidatus identischen nigrobadius beschreibt LUZE (1. c., p. 494) nämlich folgendermassen : Mittel­stück des achten Rückenringes zuerst kurz gleichbreit, dann allmählich verengt mit breiter, abgestutzter oder schwach ausgerandeter, selten kurz zweizährjiger Spitze." Sollte meine Vermutung richtig sein, so müsste jacuticus POPPIUS 1903-04 in abscondicus LUZE 1900 umbenannt werden. Ich kann aber leider diese Frage nicht klären, da ich kein Material aus der in Wien aufbewahrten LuzE'schen Sammlung ausgeliehen bekomme. Diagnose: K. und Hlb. schwarz, Hsch. und Fld. pechbraun bis braunrot, Hsch.-Scheibe und Scheiben der Fld. umfangreich, aber sehr unscharf angedunkelt. Abb. 60—61. Tachinus bicuspidatus J. SAHLBERG: çf 7. St. (60), çf 8. St. (61). 7 Természettudományi Múzeum Evkönyve 1975.

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