Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 67. (Budapest 1975)
Ullrich, W. G.: Revision der mongolischen Arten der Gattung Tachinus Grav. (Coleoptera, Staphylinidae)
BESCHREIBUNG DER ARTEN 1. Tachinus punctipennis (J. SAHLBERG) (Abb. 2—10) Drymoporuspunctipennis J. SAHLBERG, 1870: 195 f. — Tachinus punctipennis, POPPIUS, 1902: 113; PALM, 1966: 57 f. Terra typiea: Finland : „Wiburg". Geographische Verbreitung: Südliches und südöstliches Finland PALM, 1966, p. 58); Kaukasus; Transbaikalien ; Baikal-See und Altai-Gebirge. —Neu für die Mongolei! Diagnose: Im Habitus mit elongatus übereinstimmend, aber viel kleiner. Färbung ebenfalls wie elongatus; Kfts., F. und B. einfarbig gelbrot, Fgld, 3 und 4. manchmal leicht geschwärzt. — K. breitoval mit fast parallelseitigen, langen Schläfen. Ugrd. weitläufig, etwas erloschen querwellig chagriniert, glänzend; Punktur weitläufig, fein eingestochen, aber noch gut erkennbar und etwas ungleich. Vor der Hsch.-Basis sind die Punkte grösser. Kfts.-Endgld. griffeiförmig, zugespitzt und nur sehr wenig länger als das vorletzte (Gld. 4:3= 5 : 3). F. gedrungen; relative Proportionsverhältnisse: Gld. 1 : 2 : 3:... = 16 : 14 : 14 : 11 : 12 : 12 : 12 12 : 12 : 12 : 19. Apikale Breite von Gld. 10:12. — Hsch. wie bei elongatus gebaut. Die gleichmässige, weitläufige Punktur so stark wie am Hrd. des K.; Ugrd. fein, dicht und kaum erloschen querwellig chagriniert und dadurch weniger glänzend als der K., eher mit mattem Seidenglanz. — Scutellum breit mit gut verrundeter Spitze; etwas erloschen, fein querwellig skulpturiert und mit wenigen, sehr feinen Pünktchen. — Fld. parallelseitig, mit gut entwickelten, aber nicht beulenartig vorstehenden Schultern und fast geradem Hrd.; Nahtwinkel sehr flach, im Gegensatz zu elongatus fehlt den Fld. jegliches Chagrin: sie erscheinen daher glatt und glänzend. Punktur sehr grob, ungleich und unregelmässig. Punkt-Längsreihen sind nicht erkennbar. Der Eindruck serial angeordneter Punktur entsteht höchstens bei flüchtiger Betrachtung durch eine flache, unregelmässige Längsrunzelung bzw.-furchung vor allem vordem Hrd. — T. am Vrd. und zu den S. hin viel kräftiger und gröber punktiert als am Hrd. und in der M. ; eine goldgelbe, nicht sehr dichte Pubeszenz ist auch hier wahrnehmbar. Ugrd. + stark erloschen querwellig chagriniert. T. 3—5 mit Tfl. Abb. 8—10. Tachinus punctipennis (J. SAHLBERG) : 9 8 St. (8), 9 Spermatheken (9—10) — Abb. 11. T. elongatus GYLL. : çf 7. St.