Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 66. (Budapest 1974)

Varga, Z.: Hadeninae (Lepidoptera, Noctuidae) aus der Mongolei

13. Hadula halodeserti VARGA (Tafel I: Fig. 4, Abb. 4) Mitt. Münchn. Ent. Ges., 1973, 63: 212. Südgobi aimak: Abflußloses Becken 10 km NNO von Dalanzadgad, 1450 m, 7. 7. 1967 (Nr. 898) 1 çf Holotypus, 3 çf Paratypen von gleichem Fundort und Datum. — Bajanchongor aimak: 8 km OSO von Somon Bajanleg, 1350 m, 2. 7. 1967 <Nr. 878) 1 çf Paratypus. Beschreibung der neuen Art: Vfl. ist bräunlich gelbgrau, mit deutlichen Ma­keln, aber mit recht verloschenen Querlinien. Die Nierenmakel ist in der Mitte eingeschnürt, im unteren Drittel hell ausgefüllt und nach außen bzw. unten dunkel schattiert. Ringmakel und Keilfleck klein, mit dunklem Umriß. An der Vfl.­Basis befindet sich ein undeutlicher schwarzer Längsstrich. Die Subterminallinie ist doppelt, mit heller Ausfüllung und im oberen Flügeldrittel bzw. im Analwinkel dunkel schattiert. Die Fransen sind dunkel, hell gescheckt. Hinterflügel gelbgrau, mit angedeuteter Postmedianlinie und mit einem unscharf begrenzten dunklen Saumband. Fransen hell gelblichgrau. Die Körperbehaarung ist von gleicher Abb. 4. r/-Genitalarmatur der Hadula halodeserti VARGA, Paratypus, S-Gobi aimak Nr. 898. Grundfarbe, wie die Hfl. Der rf-Genitalapparat (Abb. 4.) ist typisch für eine Ha­dula, mit dissymmetrischen Valven. Aufgrund der Valvenform sowie des Gesamt­habitus kann die neue Art in die insolüa-pulverata-leucheima-segnis-sabulorum­-stoliczkana-Artengrunipe eingereiht werden. (Sie hat also mit den größeren, spitz­flügeligen Hadîda-Arten nichts zu tun, die eine noch mehr ausgeprägt dyssymmet­rische Genitalarmatur besitzen und von einigen Autoren in das Genus Thargelia gestellt wurden — vgl. SUKHAREVA 1970.) Die Valvenform ist aber bei der neuen Art wesentlich eckiger und auch etwas breiter als bei den anderen Vertretern dieser Artengruppe. Das wesentlichste Differenzierungsmerkmal ist die gerade und breite, nicht zugespitzte und nicht nach außen gebogene Form der „Extension of sacculus" auf der rechten Valve. In dieser Hinsicht läßt sich die neue Art nur mit Hadula stoliczkana MOORE (Ann. Mag. Nat. Hist., Nr. 3, p. 234, 1878) vergleichen {s. BOURSIN, 1963, Zeitschr. Wiener Ent. Ges. 48, T. 12) die aber eine andere, schräg abgestutzte Form der distalen Endes dieses Fortsatzes besitzt und ihre Valven-

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