Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 66. (Budapest 1974)

Varga, Z.: Hadeninae (Lepidoptera, Noctuidae) aus der Mongolei

Abb. 3. a = çf-Genitalarmatur der Gardepia kaszabi SUKHAREVA & VARGA, Paratypus, Südgobi aimak, Nr. 898. Zum Vergleich: b = rechte Valve und Aedoeagus der Gardepia sociabilis irrisoria ERSH., Bajanchongor aimak, Nr. 840, bzw. c-=Cardepia helix: rechter Sacculusfortsatz. sierte, spirale Form besitzt). Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale sind die folgenden: Tegumen hat eine mehr abgerundete Form; neben den beiden Seiten des Uncus weniger schulterförmig ausgebildet. Das Ende des rechten Sacculusfort­satzes ist schräg abgestutzt und fein sägeartig gezähnt. Der linke Valvenfortsatz ist schmäler und wesentlich kürzer. Der Aedoeagus ist vergleichsweise schmal, der distale Dorn ziemlich schwach. Hier werden die r/-Genitalapparate von C. kaszabi SUKHAREVA et VARGA bzw. C. sociabilis irrisoria ERSH. abgebildet. Zum Vergleich ist auch der rechte Sacculusfortsatz von G. helix dargestellt. Der rf - Genitalapparat von G. dardistana ist in Entomops, 11: 54, f. 18 abgebildet. 5. Discestra dianthi (TAUSCHER) Mém. Natural, Moscou, 1809, I: 316, T. 20, f. 2 (Noctua) Uburchangaj aimak: Are Bogd ul, cca 20 km S von Somon Chovd, 1760 m, 21. 6. 1964 (Nr. 168) 1 çf; Changaj Gebirge, 21 km O von Somon Narijnteel, 2080 m, 27. 6. 1964 (Nr. 213) 1 çf. - Gobi Altaj aimak: Zachuj Gobi, 10 km N von Cha­tan chajrchan Gebirge 1150 m, 27. 6. 1966 (Nr. 594) 1 9. - Chovd aimak: Chovd (Kobdo), cca 5 km S W von der Stadt, 1500 m, 10. 7. 1966 (Nr. 668) 1 çf. - Bajan­Ölgij aimak: im Tal des Flußes Chavcalyn gol, 25 km O von Somon Cagannuur, 1850 m, 3. 7. 1968 (Nr. 1057) 1 çf. Es ist wohl mit recht anzunehmen —- wie SHELJUZHKO schon aufgrund der vergleichsweise dunkleren Grundfarbe der Exemplare darauf hingewiesen hat — daß die Tiere aus der Mongolei zu einer selbständigen Unterart gehören. Aufgrund der relativ bedeutenden Höhenangaben läßt sich auch voraussetzen, daß diese Rasse nur eine Generation pro Jahr zustande bringt (im Jahre 1965, als die III. Expedition hauptsächlich in der zweiten Juli-Hälfte bzw. im August stattgefunden hatte, konnte von dieser Art kein einziges Exemplar erbeutet werden!). Leider ist das vorliegende Material noch immer zu gering (4 çf , 1 Çj ) um eine zuverläßliche Rassendiagnose der mongolischen Form zu geben.

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