Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 63. (Budapest 1971)

Debreczy, Zs. ; Hargitai, L.: Die zönologischen und bodenkundlichen Verhältnisse der xerothermen Eichenwälder des Permer-Rotsteines im Balatonoberland

Ê Abb. 1. Die geologische Karte des Balatonoberlandes. A: Permer-Rotsten; B: Trias-, Jura- und Kreide-Kalksteine; G: Miozän-Kalkstein; D: Pliozän Süsswasser-Kalkstein ; E: Basalt; F: Pliozän-Schichten (Lehm, Sand); G: Pleistozän Schichten; H:Holozän (nach S. LÁNG, 1958) Káptalan-Wald usw., bilden mit einigen Ausnahmen als steife Bruchstufe die Berg­reihe am Balatonufer. Sie ragen 150—200 m über den See, der in 106 m Meereshöhe liegt. Die höchste 322 m hohe Spitze ist am Felső-Berg. Unter der von LÓCZY auf 100 — 150 m dick geschätzte (LÓCZY 1913) Permer-Schicht, liegt das Fillit, das älteste Gestein des Balatonoberlandes, das nur hie und da (zwischen Alsóörs und Paloznak, LÓCZY 1913) an die Oberfläche kommt (Abb. 2., 8.). Nach den bisherigen Unter­suchungen konnte man keine natürliche Vegetation finden — doch die gründlicheren bryologischen Untersuchungen können noch Ergebnisse zeigen. Unmittelbares Deckgestein des Permer-Rotsteines ist die Seiser-Schicht der unteren Trias, dem der blättrige Dolomit und Kalkstein, weiter der Megyebcrger­Dolomit der Mitteltrias folgen. Diese werden von anderen Kalksteinen und mit Schicht Hauptdolomit der oberen Trias bedeckt, die einige km weiter schon auf grossen Gebieten die Oberfläche bilden (z. B. „Nagymező") (Abb. 2., 8.). Die abwechslungsreiche geologische Schichtung und das geomorphologische Bild des Balaton-Oberlandes spielt in der Vegetation eine wichtige Rolle. Der einst einheit­liche Kammzug wird durch geologische Brüche gegliedert; und die engen Täler sowie die südöstlichen Schichtenköpfe sind mit pannonischen Ablagerungen und Löss ausgefüllt bzw. bedeckt. Diese verbinden die aus sauren, silikathaltigen und die aus kalkhaltigen Gesteinen bestehenden Berggruppen und damit konnten sie eine wich­tige Rolle — wie eine „Brücke" — in der floristischen Überdeckung der ökologisch verschiedenen Gebiete spielen. Eine ganz geringe Schicht des Löss genügt, die Wir-

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